Die über 850 Beschäftigten der Elbkinder-Kita-Servicegesellschaft, EKSG, sind für Freitag, den 28.08., erneut ganztägig zum Warnstreik aufgerufen.

Auch am 3. Verhandlungstag zwischen ver.di und Arbeitgeberin gab es keine Annäherung. Das Angebot, welches ver.di jetzt vorliegt, sieht unterschiedliche Erhöhungen für die einzelnen Beschäftigtengruppen vor und es soll mehrere Monate gar keine Lohnerhöhung geben.

 Die ver.di Forderung lautet: 10 % für alle.

Mindestziel ist dabei der Hamburger Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde.

 Die Verhandlungsführerin Hilke Stein sagt dazu: „Wir möchten keine Eskalation um jeden Preis, aber dieses Angebot lässt uns zweifeln, ob es nicht als Provokation gedacht war.“

Die EKSG (Elbkinderservicegesellschaft) ist eine 100% Tochter der Elbkinder-Kitas Hamburg, die wiederum eine 100% Tochter der Freien und Hansestadt Hamburg ist. Die Beschäftigten der EKSG sind für die Sauberkeit und Hygiene in über 180 Einrichtungen in Hamburg zuständig, die von ca. 30.000 Kindern besucht werden.

Es arbeiten dort ca. 850 Beschäftigte, zum Großteil Frauen und in Teilzeit.

Der Mindestlohn von 12 Euro soll in den städtischen Betrieben bezahlt werden. Dies wurde im Koalitionsvertrag bestätigt. 

Quelle:

ver.di Hamburg