Der Marsch Hunderter ehemaliger Kämpfer der Guerilla FARC ist am vergangenen Sonntag in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá angekommen, nachdem sie vor rund zehn Tagen aus verschiedenen Regionen des Landes aufgebrochen waren. Die ehemaligen Guerilleros demonstrierten unter dem Motto „Marsch für das Leben und den Frieden“. Sie fordern einen besseren Schutz und ein Gespräch mit Präsident Iván Duque.

Auslöser der Proteste war die Ermordung des als „Albeiro Suárez“ bekannten Juan de Jesús Monroy, der die Wiedereingliederung von Ex-Guerilleros im zentralen Departement Meta angeführt hatte. Julia Garricho, Kolumbien-Expertin des WWF, sagte: „Es ist bedauerlich, dass ehemalige Aufständische, die sich heute für den Umweltschutz einsetzen, so wie Juan de Jesús Monroy, zu Opfern krimineller Gewalt werden.“

Quelle:

UZ – Unsere Zeit