Am 8. Februar 2021 ist einem Vertreter der Botschaft der Russischen Föderation eine Verbalnote des Auswärtigen Amts überreicht worden, mit der einer der Angehörigen unserer diplomatischen Mission zur „persona non grata“ erklärt wurde. Diesen Beschluss betrachten wir als eine unbegründete und unfreundliche Maßnahme, die nicht zu einer positiven Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen beiträgt. Dagegen protestieren wir entschieden. Es sei daran erinnert, dass die Ausweisung eines Mitarbeiters der deutschen Botschaft in Moskau veranlasst wurde, nachdem er am 23. Januar 2021 an nicht genehmigten Demonstrationen nachweislich teilgenommen hatte, was inakzeptabel ist und seinem diplomatischen Status nicht entspricht. Wir bedauern, dass Berlin in letzter Zeit immer häufiger auf offensichtliche Konfrontationsmaßnahmen gegenüber Russland zurückgreift. Jegliche unfreundliche Schritte werden auch weiterhin angemessen und verhältnismäßig erwidert.

Quelle: Botschaft der Russischen Föderation in Berlin – Erklärung der Botschaft der Russischen Föderation