Übernommen von SDAJ:

Alexandra Kollontai, oder: Den Fortschritt zwingen lernen

März 1872: Es ist vermutlich tierisch kalt in Sankt Petersburg (formerly und later known as Leningrad), der Fortschritt pennt noch in Russland, der Zar regiert mit blutiger Faust und Alexandra Kollontai wurde geboren. Der Vater war General, die Bildung entsprach einem bürgerlichen Bildungsstandard (also humanistisch aber den ArbeiterInnen gegenüber zugesperrt, aus Geldgründen) und alles in allem geht alles seinen Gang. Mit 26 beginnt Kollontai das Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, nachdem sie ihre ersten Kontakte mit der sozialistischen Bewegung knüpfen konnte. Ein Jahr später wird sie Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands, stellt sich in den Parteiauseinandersetzungen zunächst auf die Seite der Menschewiki, lernt Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg kennen, wird später Mitglied der Bolschewiki und wird eine der Wenigen sein, die sich 1917, aus dem norwegischen Exil zurückkehrend, zu Beginn der Revolution auf der Seite Lenins und seiner „April-Thesen“ wiederfindet, als dieser den…

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf SDAJ:
Kämpfende Frauen, Damals wie heute – Kurzportraits weiblicher kommunistischer Vorbilder