Übernommen von KOMintern – Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International:

Am 22. Januar 1946 wurde in der Stadt Mahabad im Iran die „Republik Kurdistan“ ausgerufen. Obwohl sehr kurzlebig, gilt die knapp 11 Monate existierende kurdische Republik bis heute als Symbol kurdischer Selbstverwaltung.

Trotz ihrer historischen Bedeutung bis in die Gegenwart etwas ein Stiefkind der Geschichtsforschung geblieben (in Einzelheiten am ausführlichsten noch: Golmorad Moradi: Ein Jahr autonome Regierung in Kurdistan: Die Mahabad Republik 1946 – 1947, Bremen 1992), wollen wir an ihrem Jahrestag die mit Hilfe der Sowjetunion gebildete erste kurdische Republik in einer Kompilation zweier Artikel des Historikers und intimen Kenners der kurdischen Geschichte Nick Brauns („Opfer der Weltpolitik“ 2006 und „Aus eigener Kraft“ 2011) dennoch wieder einmal in Erinnerung rufen.

Mehrfach schien der kurdische Traum eines eigenen Staates [bzw. einer autonomen Selbstverwaltung, Anm.] greifbar nahe zu sein. Doch immer wieder mussten die Kurden die Erfahrung machen, dass sie nur Spielfiguren auf dem Schachbrett der Groß- und Kolonialmächte sind.  …

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Zum Jahrestag der kurdischen Republik von Mahabad