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Arbeitsmarktkrise bekämpfen statt Sozialstaat kaputtsparen

Übernommen von DGB Pressemitteilungen:

Zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied:

„Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen deutlich: Deutschland braucht jetzt wirtschaftliche Stabilität, Investitionen und sichere Beschäftigung – keine Debatten über Sozialabbau und längere Arbeitszeiten.

Bei anhaltender Konjunkturschwäche erwarten Beschäftigte zu Recht Antworten, die gegen Verunsicherung helfen, Lösungen für industrielle Umbrüche und Mittel gegen den Druck auf viele Arbeitsplätze. Wer jetzt den Sozialstaat infrage stellt oder Arbeitnehmerrechte schleifen will, schafft Probleme, statt welche zu lösen.

Die Beschäftigten sind nicht verantwortlich für die wirtschaftliche Schwäche des Landes. Wer den 8-Stunden-Tag abschaffen oder soziale Sicherungssysteme kürzen will, sendet in einer schwierigen Lage das völlig falsche Signal. Deutschland braucht keine Politik gegen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sondern eine Politik für gute Arbeit, Tarifbindung und Zukunftsinvestitionen.“

Quelle: Deutscher Gewerkschaftsbund

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