Übernommen von Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen:
Der Abrüstungsappell „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ hat mittlerweile mehr als 15.000 Unterstützer*innen erreicht. Das vermelden die initiierenden Organisationen des Appells. Gleichzeitig rufen die Friedensorganisationen dazu auf, jetzt noch einmal verstärkt für den Appell zu werben, um ein wirkmächtiges Zeichen gegen den Aufrüstungskurs der Bundesregierung zu senden.
Bis 2030 sollen die Militärausgaben auf 183 Milliarden Euro ansteigen. Das würde bedeuten: Jeder dritte Euro aus dem Bundeshaushalt fließt dann in ins Militär – und es findet noch nicht einmal eine öffentliche Debatte darüber statt. Mit dem Abrüstungsappell wollen wir den gesellschaftlichen Aufrüstungskonsens durchbrechen. Deshalb ist es so wichtig, jetzt zu unterzeichnen.
Hier können Unterschriftenlisten angefordert werden!
Proteste im Herbst nutzen!
Die beteiligten Friedensorganisationen rufen dazu auf, die bevorstehenden Aktionen der Friedensbewegung, aber auch gewerkschaftliche Sozialproteste zu unterstützen und dort Unterschriften für den Appell „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ zu sammeln. Gute Anlässe dazu können u.a. sein:
- 1. September: Antikriegstag
- 26. September: Gewerkschaftlicher Aktionstag „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“
- 2. Oktober: Kundgebung „Unzwingbar: Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!“ in Berlin
- 3. Oktober: Friedensdemos in Berlin und Stuttgart
Infos zur Unterschriftensammlung
Die Sammlung von Unterschriften für den Abrüstungsappell läuft noch bis in den Herbst 2026. Unterschrieben werden kann der Appell auf den Webseiten der Organisationen und auf Unterschriftenlisten. Auch Unterschriftenlisten, die nach dem ursprünglichen Rücksendedatum (15. September) eingesendet werden, werden gezählt. Da es die politischen Umstände erfordern, wird die Unterschriftensammlung auch nach dem 15. September fortgesetzt – eine Zwischenübergabe im Herbst ist in Planung.
Der Abrüstungsappell fordert von der Bundesregierung:
- Einen Stopp der maßlosen Ausgaben für immer mehr Aufrüstung. Nötig sind mehr Investitionen, die unser aller Leben verbessern – zum Beispiel in Gesundheit, Bildung, Soziales und Klimaschutz.
- Keine Belastung und Einschränkung nachfolgender Generationen durch unbegrenzte Neuverschuldung für Militär und Kriegs-Infrastruktur, durch eine Wehrpflicht oder die Vernachlässigung der Klimakatastrophe.
- Einen entschlossenen diplomatischen Einsatz für ein Ende des russischen Angriffskrieges, nachhaltigen Frieden für die Ukraine und eine neue europäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur.
- Ein glaubwürdiges Eintreten für Völkerrecht, nukleare und konventionelle Rüstungskontrolle sowie eine Stärkung von Ziviler Konfliktbearbeitung und Entwicklungszusammenarbeit. Dauerhafte Sicherheit kann nur eine Weltordnung garantieren, in der nicht das Recht des Stärkeren gilt.
Der Abrüstungsappell „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ wird getragen von: DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung leben, pax christi, Bund für Soziale Verteidigung (BSV), Naturfreunde Deutschlands.

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:
Yannick Kiesel (kom. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de
+491578/3452092
Quelle: Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen


