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Junge Kommunisten aus Palästina und Israel senden eine Botschaft des gemeinsamen Kampfes aus dem besetzten Westjordanland

Übernommen von der Kommunistischen Partei Israels:

Junge palästinensische und israelische Kommunisten kamen Anfang dieses Monats im besetzten Westjordanland zusammen, um am 29. Internationalen Jugendfestival von Farkha teilzunehmen – einer langjährigen Initiative, die ehrenamtliches Engagement, politische Diskussionen und internationalistische Solidarität vereint.

Das Festival fand im palästinensischen Dorf Farkha statt und brachte junge Aktivist*innen der Palästinensischen Volkspartei (PPP), des Kommunistischen Jugendverbands Israels (Banki-Shabiba), von Hadash und anderer progressiver Kräfte zusammen. Die Teilnehmenden arbeiteten Seite an Seite in Freiwilligenprojekten und nahmen an politischen und kulturellen Aktivitäten teil.

Das Treffen hatte angesichts der anhaltenden israelischen Besatzung und des Krieges im Gazastreifen eine besondere Bedeutung. In einer Zeit, in der Nationalismus und Rassismus zunehmen und Versuche unternommen werden, Palästinenser und Israelis zu spalten, vermittelte die Anwesenheit junger Kommunisten beider Völker eine klare Botschaft des gemeinsamen Kampfes gegen Besatzung und Chauvinismus.

Die Zusammenarbeit zwischen Aktivist*innen aus Farkha und kommunistischer Jugend aus Israel hat sich in den letzten Jahren durch regelmäßige Besuche, gemeinsame Freiwilligenarbeit und politische Kontakte entwickelt. „Das ist längst keine Beziehung mehr zwischen einer Gruppe von Außenstehenden und einem Dorf, in dem sie ehrenamtlich tätig sind. Es ist eine echte politische Partnerschaft – etwas, das in unserer Realität sehr selten ist“, erklärte Ella Keidar Greenberg, Sekretärin der Tel-Aviv-Ortsgruppe von Banki, gegenüber der israelischen kommunistischen ZeitungZo Haderekh.

Das Farkha-Festival selbst ist tief in der palästinensischen kommunistischen und progressiven Bewegung verwurzelt und verbindet ehrenamtliche Arbeit mit der Verbundenheit mit dem Land, sozialer Solidarität und politischem Kampf. Die Teilnahme junger palästinensischer und israelischer Kommunisten unterstrich ein einfaches, aber kraftvolles Prinzip: Die Zukunft beider Völker kann nicht auf Besatzung, Rassismus, religiösem Fanatismus und Hass aufgebaut werden, sondern auf dem gemeinsamen Kampf für Frieden, Gleichheit und soziale Gerechtigkeit.

Siehe auch: https://maki.org.il/en/?p=32654

Quelle: Kommunistische Partei Israels

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