Weltgewerkschaftsbund verurteilt geplante Betriebsschließung in Ägypten

Der Weltgewerkschaftsbund, in welchem 105 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter aus 132 Ländern organisiert sind, verurteilt in einer aktuellen Stellungnahme die geplante Schließung der Ägyptischen Eisen- und Stahlgesellschaft. Das Unternehmen wurde vor 67 Jahren gegründet und beschäftigt heute über 7000 Arbeiterinnen und Arbeiter. Es ist von strategischer Bedeutung und produziert unter anderem Sauerstoffanlagen, die im Zuge der Corona-Pandemie benötigt werden.

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Weitere Spannungen im östlichen Mittelmeerraum

Die Kommunistische Partei Griechenlands und die Kommunistische Partei der Türkei sprachen sich erst kürzlich in einem gemeinsamen Statement gegen die drohende Kriegsgefahr aus. „Die Parteien merken an, dass die bürgerlichen Klassen der beiden Länder und imperialistischen Allianzen, in denen sie sich befinden, die Konflikte weiter verschärfen. Es geht darum, welches Land sich als regionales Energiezentrum bzw. als Transitknotenpunkt der Energiereserven durchsetzen kann.“ Und genau das zeigt sich auch in dem Abkommen zwischen Griechenland und Ägypten.

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Präsidentschaftswahlen in Ägypten sind eine Farce – Rüstungsexporte sofort beenden

„Die Präsidentschaftswahlen in Ägypten sind angesichts der generellen politischen Unterdrückung und der gezielten Angriffe auf Gegenkandidaten von Machthaber Abdel Fattah al-Sisi eine Farce. Mittlerweile wurden alle ernsthaften Präsidentschaftskandidaten entweder verhaftet oder zum Rücktritt gezwungen, der einzig verbleibende Gegenkandidat rief inzwischen zur Wahl al-Sisis auf. Trotzdem wird das Regime von der Bundesregierung außenpolitisch und durch Rüstungsexporte unterstützt“, kritisiert Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.

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