Öffentlicher Dienst

  • Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben begonnen

    In Friedrichshafen haben heute Morgen auch in Baden-Württemberg die ersten Warnstreiks im öffentlichen Dienst stattgefunden. Morgen werden die Arbeitsniederlegungen in Dienststellen in Ulm und der Region Ludwigsburg, sowie auch bei ersten Sparkassen in Aalen und Ludwigsburg fortgesetzt. Ab nächster Woche werden die Warnstreiks ausgeweitet: Den Auftakt machen am Montag Beschäftigte in Kitas und Schüler*innen-Betreuung in Stuttgart, am Dienstag folgen Beschäftigte im Landkreis Göppingen. Dort werden auch zwei kommunale Kliniken bestreikt.

  • Verplemperte Zeit

    Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst am vergangenen Wochenende haben kein Ergebnis gebracht. Die Gewerkschaften kritisierten die Vorstellungen der Arbeitgeber, die eine lange Laufzeit auch bei minimaler Erhöhung festschreiben wollen. Sie wollen sich nicht auf einen Mindestbetrag, auf eine soziale Komponente und Arbeitszeitverkürzung einlassen. Ein konkretes Angebot blieben sie schuldig. Aus den Reihen der kommunalen Arbeitgeber kommen Wertungen wie „überzogene“ und „ausufernde Wunschvorstellungen“ der Gewerkschaften.

  • Weitere Warnstreiks am Mittwoch

    verdiNachdem bereits am Dienstag (22.9.) rund 700 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in NRW zu ersten betriebsnahen Warnstreiks zusammengekommen sind, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auch für den morgigen Tag zu Arbeitsniederlegungen auf. Betroffen sind die Städte Köln, Schwerte, Kamen und Bergkamen, Solingen, Oberhausen sowie der Kreis Minden-Lübbecke.

  • Erste Warnstreiks auch in NRW

    Nachdem die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst gestern in Potsdam auch in der zweiten von drei vereinbarten Verhandlungsrunden kein Angebot abgegeben haben, wird es auch in Nordrhein-Westfalen ab dieser Woche zu ersten Warnstreiks und kleineren Aktionen kommen. In NRW sind morgen (22.9.) Unna, Duisburg, Remscheid und Gütersloh von ersten ganztägigen betriebsnahen Arbeitsniederlegungen betroffen.

  • Ab Mittwoch erste Warnstreiks in Baden-Württemberg

    ver.di Baden-Württemberg bereitet, nachdem die Arbeitgeber gestern in Potsdam kein Angebot abgegeben und gleichzeitig auf einer Laufzeit bis 2023 beharrt haben, nun Warnstreiks im öffentlichen Dienst unter Corona-Bedingungen vor. Erste Dienststellen werden am Mittwoch in Friedrichshafen und am Donnerstag in Ulm und der Region Ludwigsburg betroffen sein. Ab nächster Woche werden die Warnstreiks dann deutlich ausgeweitet.

  • Erste Tarifaktion in Hamburg am Donnerstag

    Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen ergebnislos geblieben ist, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Warnstreiks angekündigt.

    In Hamburg beginnt ver.di mit einer Auftaktkundgebung am 24. September.

  • Gewerkschaften kündigen Warnstreiks an

    Bildungsgewerkschaft zur Tarifrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen: „Arbeitgeber blockieren und legen wieder kein Angebot vor“

    „Die Gewerkschaften werden auf die Blockadehaltung der Arbeitgeber mit Warnstreiks antworten müssen. In der aktuellen Situation habe ich ein verantwortungsvolleres Handeln der Arbeitgeber erwartet“, sagte Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Sonntag in Potsdam nach Abschluss der zweiten Verhandlungsrunde für die im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen Beschäftigten.

  • Öffentlicher Dienst: Arbeitgeber verweigern Angebot – Warnstreiks ab Dienstag

    2009verdi oedNachdem auch die zweite Verhandlungsrunde für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen ergebnislos geblieben ist, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Warnstreiks angekündigt. „Die öffentlichen Arbeitgeber haben sich zwei Runden lang eingemauert. Von Respekt und Anerkennung gegenüber den Beschäftigten war nichts zu spüren. Damit sind Warnstreiks unvermeidlich“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke am Sonntag nach zweitägigen Verhandlungen in Potsdam. Die Arbeitgeberseite hatte auch in dieser Runde kein Angebot vorgelegt. Enttäuscht sei er vom schleppenden Verlauf und der Verzögerungstaktik der kommunalen Arbeitgeber. Offensichtlich sei ihnen der Ernst der Situation nicht bewusst, sagte Werneke.

  • Nicht gekündigt ist genug gelobt

    In der ersten Verhandlungsrunde für die 2,3 Millionen Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes am 1. September 2020 war ein bisschen alles so wie in den ritualisierten Tarifrunden der letzten zehn Jahre Doch schaut man sich Äußerungen von ver.di und Vertretern von Bund und Kommunen und die Ausgangslage der Tarifrunde im Detail an, wird schnell klar, dass die Auseinandersetzung eine andere Dimension haben wird.

  • Auftakt der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst: Faires Lohnangebot nicht in Sicht

    Nach dem Ende der ersten Runde in den Tarifverhandlungen für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen stellt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fest: "Der Verhandlungsauftakt war enttäuschend. Zwar haben die Arbeitgeber freundliche Worte für die Leistung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst gefunden, ein faires Angebot für Lohnsteigerungen ist jedoch nicht in Sicht. Sie jammern über eine angeblich angespannte Kassenlage bis 2023 und streben eine lange Laufzeit für einen Tarifvertrag an", sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke am Dienstag in Potsdam.

  • ver.di fordert 4,8 Prozent mehr für den Öffentlichen Dienst

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen unter anderem eine Anhebung der Einkommen um 4,8 Prozent bzw. einen Mindestbetrag von 150 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro monatlich angehoben werden.

  • Klatschen zahlt keine Miete

    Jetzt seid Ihr dran!“ – mit diesem Motto startet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in die Tarifrunde des Öffentlichen Dienstes. Vor dem Hintergrund von Corona-Beschränkungen gab es am 16. Juni ein Spitzengespräch mit dem Verband kommunaler Arbeitgebervereinigungen (vka), um die für 2020 geplante Tarifrunde um ein Jahr zu verschieben und für 2020 eine Einmalzahlung zu vereinbaren. Der vka lehnte dies rigoros ab. Daraufhin hat ver.di den Tarifvertrag zum 30. August gekündigt und mittels Videokonferenzen in den betroffenen Bereichen Branchenkonferenzen durchgeführt sowie unter den Mitgliedern eine Befragung über Forderungen gestartet. Gleichzeitig hatten die Mitglieder die Möglichkeit, sich als Tarifbotschafterinnen zu melden, vor allem in den Betrieben, in denen es an schlagkräftigen Vertrauensleutestrukturen fehlt.

  • Öffentlicher Dienst: Wirkliche Anerkennung müssen wir uns gemeinsam erkämpfen!

    Während des Lockdowns aufgrund der Coronapandemie sparten die Politiker nicht an salbungsvollen Worten über die Systemrelevanz der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst. Dass diese Lobreden nicht ernst zu nehmen waren, zeigte sich durch die Lockerung des Arbeitszeitgesetzes, wodurch 12-Stunden-Schichten möglich wurden. Gleichzeitig mussten diejenigen, die in Kurzarbeit geschickt wurden, Lohnverlust hinnehmen.

  • Die Helden haben die Schnauze voll

    Die Gewerkschaft ver.di und der Deutsche Beamtenbund hatten die Hand ausgestreckt, wollten einen Kompromiss für die 2,3 Millionen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst von Ländern und Kommunen. Die Gewerkschaften – neben ver.di sitzen GEW, IG BAU und GdP in der Tarifkommission – hatten vor, den Beginn der Tarifrunde wegen Corona zu verschieben und eine Einmalzahlung rauszuschlagen. Sie erhofften vom Tarifgegner ein Zeichen gegenseitigen Respekts und der Verantwortung für die Beschäftigten, die doch immerhin bis gestern Helden des Alltags waren. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) dachte nicht dran und schlug aus. ver.di erkannte, „Applaus war gestern – Jetzt herrscht Respektlosigkeit“, und kündigte einen „munteren Sommer und munteren Herbst“ an, um trotzdem einen „fairen Deal“ zu erreichen.

  • Öffentlicher Dienst: ver.di-Tarifkommission kündigt ntgelttabellen

    Die Bundestarifkommission (BTK) der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), in der auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie die IG BAU vertreten sind, hat am Donnerstag die Kündigung der Entgelttabellen zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVÖD) sowie weiterer verbundener Tarifverträge beschlossen. Damit wurden die Weichen für die Verhandlungsrunde zum TVÖD im Herbst gestellt. Die Gespräche mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) waren am Dienstag ohne Ergebnis beendet worden. ver.di hatte angestrebt, angesichts der angespannten Situation im öffentlichen Dienst den Beginn der Tarifrunde gegen eine Einmalzahlung zu verschieben. Die VKA war jedoch zu keiner Verständigung bereit. „Die Arbeitgeber haben unsere ausgestreckte Hand ausgeschlagen. Damit sind Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst im Herbst vorprogrammiert“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.