Öffentlicher Dienst: Bundestarifkommission stimmt Ergebnis zu

Die Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am heutigen Dienstag (24. November 2020) dem Tarifergebnis für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Zuvor hatten ver.di-Mitglieder in Bundesverwaltungen, Behörden, kommunalen Einrichtungen und Unternehmen Gelegenheit, im Rahmen von qualitativen Online-Befragungen ihr Votum zum Ergebnis abzugeben.

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Podcast: Der Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst – eine Bewertung

Es waren zähe und lange Verhandlungen, jetzt ist die Tarifrunde im Öffentlichen Dienst beendet. Begleitet von eisiger Stimmung, der Weigerung der Arbeitgeberseite, ein Angebot vorzulegen und Warnstreiks wurde unter anderem ein Lohnplus von bis zu 4,5 Prozent ausgehandelt. Sonja und Tatjana, beide im öffentlichen Dienst angestellt, ordnen das Ergebnis für uns ein. Sie berichten von der Stimmung im KollegInnenkreis, erzählen, wie die Klinikleitung in Nürnberg gegen Streikende vorgegangen ist und was sie ganz persönlich aus der Tarifrunde mitnehmen.

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Angst vor der eigenen Courage: ver.di gibt klein bei

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes gibt es eine Einigung. Das teilte ver.di heute abend mit. ver.di-Chef Frank Bsirske erklärte in Potsdam, das »Gesamtpaket« beinhalte die Sicherung der betrieblichen Altersversorgung, eine neue Entgeltordnung für 1.088 Tätigkeiten und eine Erhöhung der Löhne und Gehälter in zwei Schritten: 2,4 Prozent ab 1.März 2016 und 2,35 Prozent ab 1.Februar 2017. Die Ausbildungsvergütungen werden in zwei Schritten um insgesamt 65 Euro erhöht – 35 Euro ab 1. März 2016 und 30 Euro ab 1. Februar 2017.

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Internationale Solidarität mit den Streiks in Deutschland

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Bundesrepublik werden auch im Ausland mit Sympathie verfolgt und unterstützt. Vor allem die Aktionen an mehreren Flughäfen gestern haben die Aufmerksamkeit der internationalen Arbeiterbewegung auf den Tarifkonflikt zwischen den Gewerkschaften einerseits sowie Bund und Kommunen andererseits gelenkt. So hat der Weltgewerkschaftsbund (WFTU) in einem Statement seine Solidarität mit den Streikenden erklärt.

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Warnstreiks ausgeweitet

Mit einer weiteren Welle von Warnstreiks im Rahmen der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) den Druck auf den Staat. Schwerpunkt der Ausstände sind am heutigen Mittwoch die Flughäfen Frankfurt/Main, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und teilweise Hannover-Langenhagen. In Frankfurt begann der Streik mit Schichtbeginnheute morgen und soll bis 15 Uhr dauern. Beteiligt sind die Bodenverkehrsdienste, Check-In, Werkstätten und Luftsicherheitskontrolleure sowie die Flughafenfeuerwehr. Der Warnstreik am Flughafen München wird ganztags andauern, hier können alle Bereiche am Flughafen betroffen sein. In Köln/Bonn streiken die…

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ver.di weitet Warnstreiks aus

Die zweite Tarifverhandlungsrunde für die 2,14 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen in Potsdam ist am Dienstagnachmittag zu Ende gegangen. Das dort vorgelegte Angebot der Unternehmer nannte der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Bsirske, »dreist und provokativ«. Es bedeute jahresbezogen für 2016 ganze 0,6 Prozent und für das nächste Jahr nur 1,2 Prozent.

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Beamtenbund kündigt Warnstreiks an – und knickt schon ein

In den laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten von Bund und Kommunen stehen Warnstreiks unmittelbar bevor. In einem Interview mit der »Neuen Osnabrücker Zeitung« kündigte der Vorsitzende des Beamtenbundes dbb, Klaus Dauderstädt, Aktionen noch vor der zweiten Verhandlungsrunde am 11. April an. »Zwischen der zweiten und dritten Runde am 28. April könnten sich die Warnstreiks noch verschärfen, wenn die Arbeitgeber sich absolut nicht bewegen«, sagte Dauderstädt. Aktionen seien vor allem im kommunalen Bereich möglich, etwa bei Zulassungsstellen, Kitas, Ordnungsämtern sowie Verkehrsbetrieben wie Straßenbahnen und Bussen. Ort und Zeit stünden noch nicht…

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Erste Tarifverhandlung für öffentlichen Dienst ohne Ergebnis

Die erste Tarifverhandlungsrunde für die 2,14 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen in Potsdam ist am Montag ohne Ergebnis zu Ende gegangen. »Wir haben uns ausgetauscht, aber nicht angenähert«, sagte der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und Verhandlungsführer Frank Bsirske. Die »Arbeitgeber« würden an einem Eingriff in das Leistungsrecht der betrieblichen Altersversorgung festhalten. »Das ist aus gewerkschaftlicher Sicht ein No-Go«, erklärte Bsirske. Die geplante Absenkung des Rentenniveaus ließe schon jetzt für viele kein auskömmliches Leben im Alter erwarten. Man werde die Mitglieder umgehend über den Stand…

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