Bei zwei Explosionen auf einer Demonstration in Ankara sind am Wochenende fast 100 Menschen ums Leben gekommen. Die Friedensdemo hatten türkische Gewerkschaften gemeinsam mit weiteren zivilgesellschaftlichen Gruppen organisiert. Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) verurteilte die Anschläge scharf.

»Unsere Gedanken sind bei den Familien derer, die bei den Anschlägen ihr Leben verloren haben, und bei denen, die verletzt wurden«, sagte IGB-Generalsekretärin Sharan Burrow beim jährlichen »General Council« des IGB, der gerade im brasilianischen Sao Paolo stattfindet. Der IGB erkläre seine volle Solidarität mit den türkischen Schwesterorganisationen, die sich furchtlos für Frieden, Demokratie und gleiche Rechte für alle eingesetzt haben.

Burrow forderte eine umfängliche, transparente und unabhängige Untersuchung aller Umstände der Anschläge und ihrer Folgen.

Quelle: DGB / RedGlobe