Rede des Präsidenten der Republik Kuba auf der politisch-kulturellen Veranstaltung anlässlich des XV. Jahrestags der Gründung der Bolivarischen Allianz der Völker Unseres Amerika auf der Freitreppe der Universität von Havanna am 14. Dezember 2019, „61. Jahr der Revolution“ Übersetzung der Stenographischen Version der Präsidentschaft der Republik

Guten Abend,

bei dieser Veranstaltung verläuft alles entgegengesetzt: Maduro, Ralph und Daniel haben eine kurze Rede gehalten und ich muss jetzt ein bisschen mehr sagen. (Lachen)

Lieber Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas,
geschätzte Staats- und Regierungschefs der ALBA -TCP,
geschätzte Delegationsleiter und Gäste,
Studenten unserer Universitäten, Gegenwart und Zukunft der kubanischen Nation,
an Euch und alle jungen Leute Kubas, Lateinamerikas und der Karibik wenden wir uns heute!

Wir sind hierher zu unserer ruhmreichen Freitreppe gekommen, um die 15 Jahre ALBA-TCP zu feiern, weil dieses Bündnis seine Wurzeln im ersten Treffen zweier Giganten Unseres Amerika hatte: des Comandante en Jefe der Kubanischen Revolution Fidel Castro und dem damals jungen Führer der Revolutionären Bolivarischen Bewegung 200, Hugo Rafael Chávez Frías.

Jenes Treffen, das die Geschichte Lateinamerikas und der Karibik veränderte und Auswirkungen auf die Welt hatte, fand zwischen dem 13. und 15. Dezember 1994 statt. Wie heute auch erlebten wir schwierige und unsichere Tage in der Region. Und es war ganz in der Nähe, in der Aula Magna der Universität von Havanna, wo man zum ersten Mal die prophetischen Analysen und Ausführungen von dem hörte, was sich mit der Zeit mit den aufeinander abgestimmten Anstrengungen und Fortschritten der progressiven Regierungen im Jahr 2004 zu diesem Paradigma der solidarischen Integration herauskristallisieren würde, das wir als ALBA-TCP kennen.

Wir haben die Freitreppe unserer Universität, eine der ältesten Amerikas auch ausgewählt, weil sich auf ihr jeden Tag die Gegenwart und die Zukunft Kubas und eines guten Teils der Welt einfindet, von jugendlichen aus Bruderländern, die die Hörsäle und die Träume mit unsern Söhnen und Töchtern teilen.

Wir glauben fest, dass die Universitäten nicht von unserer Welt und ihren drängendsten Problemen abgetrennt werden können. Hier wurde Fidel zum Revolutionär, hier sprach Hugo Chávez zu seinen Zeitgenossen Lateinamerikas, hier studiert und denkt man für die bessere mögliche Welt, die wir Revolutionäre uns vorgenommen haben zu erobern.

Schwestern und Brüder,

vor genau einem Jahr kam die Bolivarische Allianz für die Völker Unseres Amerika zusammen, um angesichts einer vorhersehbaren Verschärfung der Aggressionen gegen unsere Länder gemeinsame Positionen festzulegen. Die Prophezeiungen von damals waren nicht übertrieben.

Die Regierung der Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten lassen in ihren Anstrengunge nicht nach, eine erbitterte und skrupellose Destabilisierungskampagne in der Region durchzuführen. Sie tun dies, indem sie die brutale Anwendung der Monroe Doktrin wieder aufnehmen, der sich die aktuelle Regierung in Washington offen und auf anmaßende Weise verschrieben hat.

Die USA verstärken die Aktionen gegen die Bolivarische Schwesterrepublik Venezuela und verstoßen gegen die elementarsten Prinzipien des Völkerrechts. Als Gipfel von alldem haben sie diejenigen ernannt, die im Namen Venezuelas sprechen und darüber entscheiden können, was mit dem Geld und dem Eigentum des Landes, das sich außerhalb seines Territoriums befindet, geschieht.

Nie zuvor in der Geschichte wurde die Demokratie so misshandelt; während man in ihrem Namen sprach trat man sie gleichzeitig mit Füßen. Die jüngste Geltendmachung des obsoleten Interamerikanischen Vertrags der Gegenseitigen Hilfe (TIAR)- der niemals dazu gedient hat, die Interessen der Region zu wahren – ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass der Frieden, die Demokratie und die Sicherheit weiterhin bedroht sind.

Welch anderen Zweck könnte diese Wiederauferweckung einer Einrichtung wie TIAR, der Staatsstreiche befürwortete, Militärdiktaturen stützte und nicht in der Lage war, eines seiner Mitglieder zu unterstützen, als eine Macht von außerhalb der Region Gebiete besetzte und einen Krieg auslöste, sonst haben?

Die Vereinigten Staaten starteten ihre Angriffe gegen das Vaterland von Bolívar und Chávez ohne zu verstehen, dass die Entschlossenheit dieses Volkes sich gegenüber Aggressionen von außen noch verstärkt. Sie sind gescheitert und sie werden angesichts einer soliden zivil-militärischen Einheit und des Muts von Millionen von Venezolanern, die geschworen haben immer treu zu sein und niemals Verrat zu üben weiter scheitern (Beifall).

Hier ist unser Bruder Nicolás Maduro in Vertretung dieser siegreichen und entschlossenen Union. Es lebe die Bolivarische Revolution!

(Rufe: „Viva!“)

Wir bekräftigen unsere Solidarität mit der Sandinistischen Volksrevolution, die mit ihrem Präsidenten Daniel Ortega Saavedra, der unabhängig von allen Drohungen, jeglichem Ansturm des Imperiums gegen Nicaragua trotzte und große Anstrengungen auf seinem Weg hin zur Versöhnung, zum Frieden und zur gerechten Entwicklung für sein Land unternimmt. Es lebe die Sandinistische Revolution!

(Rufe: „Viva!“)

Wir freuen uns über die Freilassung des brasilianischen Arbeiterführers und ehemaligen Präsidenten dieses Landes, des Compañero Luiz Inácio «Lula» da Silva und rufen gleichzeitig alle dazu auf, weiterhin seine völlige Freiheit, die Wiedererlangung seiner Unschuld und die Wiederherstellung all seiner politischen Rechte zu verlangen.

Angesichts der imperialen Verschwörungen und der Politisierung der Justizsysteme, angesichts der Korruption und der Diskreditierung der Politik durch die Hand der Agenten des Imperialismus, des Neoliberalismus und der Kommunikationsmedien, ist Lula ein Beispiel dafür, dass wir immer die Mittel haben werden für die Wahrheit, die Würde und die Solidarität zu kämpfen, um die Lüge zu besiegen.

Bolivien, unser Bruder, der abwesend ist, verdient eine besondere Erwähnung.

Der Staatsstreich gegen den verfassungsmäßigen Präsidenten Evo Morales Ayma machte deutlich, dass es den Vereinigten Staaten und den reaktionären Kräften nichts ausmacht, mit allen Mitteln die Freiheiten und die Menschenrechte der Völker zu zerschmettern, wenn sie so die emanzipatorischen Prozesse in der Region umkehren können. Wie immer haben sie dafür ihren treuen Knecht benutzt: die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS). Es überrascht nicht, dass wie es das imperiale Handbuch vorsieht, der erste außenpolitische Schritt der Putschisten in Bolivien der Austritt aus ALBA war.

In Ländern wie Bolivien, Chile, Kolumbien, Ecuador und Brasilien sehen wir mit Schmerz und Entrüstung, wie die Zahl der Toten steigt und es bereits Tausende von Verletzten gibt, während gleichzeitig die Augenverletzungen von Hunderten junger Leute aufgrund von einer solch brutalen Repression ansteigen, die an die düsteren Tage der Militärdiktaturen erinnert. Man ermordet soziale Aktivisten, Journalisten und Ex-Guerilleros.

Die Fälle von Gewalt, Folter und Vergewaltigung von Festgenommenen belaufen sich bereits auf über hundert. Verschiedene der Militär- und Polizeichefs, die heute federführend bei der schrecklichen Repression sind, wurden in der jetzt nicht mehr existierenden School of the Americas ausgebildet. Diejenigen, die linke und soziale Führer verfolgen, wurden in der aktuellen ebenfalls von den Yankees bezahlten International Law Enforcement Academy ausgebildet.

Mit Bewunderung verfolgen wir jeden Tag den dramatischen Verlauf des Widerstands der Völker und ihre wachsende Mobilisierung. Von dieser Tribüne aus verurteilen wir entschieden das komplizenhafte und beschämende Schweigen von vielen und die Manipulation und die Verheimlichung durch die transnationalen und oligarchischen Medien über das, was in Bolivien geschieht.

Und heute bekräftigt Kuba hier seine Unterstützung und Solidarität mit dem Compañero Evo Morales Ayma (Beifall). Es leben die Regierungen und Völker, die ihre Würde und Souveränität zeigen, indem sie die verfolgten Führer aufnehmen und unterstützen!

(Rufe: „Vivan!“)

Unser Gesundheitspersonal, das in Bolivien seine Dienste versah, hat die Brutalität der Putschisten aus der Nähe kennengelernt. Deren repressiven Kräfte, die direkt von den Vereinigten Staaten angeleitet wurden, griffen zwei Mitarbeiter physisch an und 54 von ihnen wurden zu Unrecht festgenommen, einige von ihnen mehrere Tage lang.

Mitglieder der Kubanischen Medizinischen Brigade wurden auf demütigende Weise durchsucht und ihres Eigentums beraubt. Die putschistischen Behörden stachelten zum Hass gegen die Kubaner an. Die Feigheit dieser Repressoren hob sich von der Würde und dem Mut unseres selbstlosen Fachpersonals ab, das eine Anerkennung für seine unerschütterliche Haltung verdient, die der internationalistischen Tradition Kubas entstammt (Beifall).

Jetzt sind sie zurück in ihrer Heimat, bereit sie zu verteidigen und für eine neue Mission. Das, was in Bolivien geschehen ist, lässt die Alarmglocken läuten und ruft uns zur Wachsamkeit auf. Einmal mehr „lauert der Tiger“, wie Martí in seinem wundervollen Essay „Unser Amerika“ sagte: „Die Kolonie lebt in der Republik weiter; und unser Amerika rettet sich vor seinen großen Irrtümern(…) durch die höhere Tugend, mit nötigem Blut der Republik bezahlt, die gegen die Kolonie kämpft. Der Tiger wartet, hinter dem Baum, zusammengerollt in jeder Ecke“.

In meinem jüngsten Besuch in Argentinien, um an der Regierungsübernahme von Alberto und Cristina teilzunehmen, hatten wir wertvolle Gespräche mit wichtigen Intellektuellen und Künstlern dieses Landes. Von ihnen allen nahmen wir die großartigste Kritik am Neoliberalismus auf – „der Tiger, der lauert“ und seiner schlimmen Folgen für die Völker Amerikas, die durch die neoliberalen Experimente zerstört wurden.

Der Filmemacher und jetzige Minister für Kultur Argentiniens, Tristan Bauer, hat gerade die schlimmen sozialen Kosten des Neoliberalismus ind den vier Jahren des Macrismus in einem Dokumentarfilm dokumentiert, dem er den Namen „Tierra arrsada“ (zerstörtes Land) gegeben hat.

Andere Teilnehmer erinnerten daran, dass diese Prozesse mit mächtigem Medienaufwand vonstatten gingen. während die progressiven Projekte sich einem asymmetrischen Kampf ausgesetzt sähen. Und man kam überein, eine Art kultureller Strategie als Lösung für diese Asymmetrien zu fördern.

Das, was von der kolonialen Mentalität übrig ist, muss verschwinden, bevor unsere Völker und ihre Träume von Emanzipation und Integration verschwinden, die große Schuld, die wir seit den Zeiten Bolívars haben.

Es geht darum Ideen und Werte auszusäen, um unsere Errungenschaften zu verteidigen. Es ist außerdem dringend erforderlich, dass wir uns auf dem Gebiet der Kommunikation integrieren, damit die koloniale Mentalität uns nicht mit ihrer Fracht von falschen Symbolen verschlingt, wie die kleinen Spiegel, die die Eroberer unseren edlen Ureinwohnern im Austausch für die natürlichen Reichtümer gaben, mit denen sie ihre Macht errichteten.

Die wunderbaren Ideen, die in den kaum zwei Stunden freigesetzt wurden, die das Treffen mit den argentinischen Freunden dauerte, bestätigten uns das enorme Potential der intellektuellen Vorstellungskraft Lateinamerikas, deren beste Exponenten immer mit den Kämpfen für soziale Gerechtigkeit verbündet waren.

Compañeras und Compañeros,

auch unter brutalstem Druck seitens der USA hat Kuba in den Vereinten Nationen einen beeindruckenden Sieg erlangt, als 187 Länder für die Resolution stimmten, die die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA verurteilt.

Jene, die nicht den Mut besaßen, dem Druck der Yankees zu widerstehen und die es nicht wagten, die Blockade zu verurteilen, tragen die Last der Verantwortung, eine Politik zu unterstützen, die kein Volk dieser Erde gutheißt, weil sie kriminell ist, weil sie die Menschenrechte von Millionen verletzt, weil sie extratrerritorial, illegal und infam ist. Und weil sie das, was sie heute gegen Kuba tun, morgen gegen andere Länder unternehmen werden, wie dies in den letzten Jahren mehr als einmal bestätigt wurde. Niemand ist vom Stachel des Imperiums befreit und zuzulassen, dass es andere trifft, eröffnet den Weg zum Schlag gegen alle.

Es ist gut zu wissen, dass diese Haltung nicht das widerspiegelt, was die Völker Brasiliens und Kolumbiens wirklich fühlen. Bei Siegen, wie dem der Verurteilung der Blockade in der UNO ist ALBA immer eine Front der Einheit und des Widerstands gegen das Imperium, den Putschismus und die Haltung der Einmischung gewesen, die bei den würdigen Männer und Frauen unseres Kontinents Entrüstung hervorruft und muss dies weiter sein.

Auch die Siege der Progressiven in Mexiko und Argentinien, deren neue Regierungen innerhalb kurzer Zeit ihre Verpflichtung zum Frieden, zu Demokratie, Entwicklung und sozialer Gerechtigkeit der Völker und zur ureigenen Einheit und Integration Unseres Amerika gezeigt haben, begrüßen wir und sie machen uns Mut.

In den letzten Monaten haben wir lächerliche Beschuldigungen gegen die kubanischen und venezolanischen Revolutionen gehört, mit denen auf niederträchtige Weise versucht werden sollte, das zu rechtfertigen, was sie sich weigern zu verstehen: die tiefen Ursachen der Rebellion des Volkes gegen den Neoliberalismus, die weiterhin in den verschiedenen Ländern der Region vor sich geht.

Die Demonstrationen sind das Ergebnis der Kämpfe des Volkes gegen die Ungleichheit und die sozialen Ungerechtigkeiten. Und sie werden weitergehen und sie werden größer werden, solange man nicht an die Ursachen geht.

Diejenigen, die Repression ausüben, weigern sich, in diesen Demonstrationen die wahren Ursachen zu efrkennen, denn, um den Neoliberalismus instrallieren zu können, versucht er zu verhindern, dass wir ein historisches Bewusstsein haben und setzt sich für eine Dehistorisierung der Zeit ein. Deswegen bestehen seine Ideologen wie Francis Fukuyama darauf, dass „die Geschichte zu Ende ist“.

Sie wollen uns glauben machen, dass der Kapitalismus ewig ist. Sie wollen so die soziale Ungleichheit, das Elend und die Ausgrenzung verewigen. Zeit ist Geschichte! Und die unsere stützt sich auf Bolívar, San Martín,Sucre, Martí, Che, Fidel, Chávez, Sandino, den Kampf gegen die Sklaverei, gegen die spanische Herrschaft, gegen die Invasionen und gegen die Blockade Kubas als Teil des völkermörderischen Imperialismus.

Der Neoliberalismus zwingt die Weltwirtschaft von der Produktion auf die Spekulation überzugehen. Während das Bruttoinlandprodukt weltweitum 1 % bis 2 % spro Jahr steigt, wachsen die Gewinne aus Finanzen um über 5 % im Jahr. Während 820 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht sind, wachen die Steuerparadiese über 20 Trillionen Dollar!

Der Neoliberalismus produziert das, was Marx vorhergesagt hat: Die Menschen stellen als Mensch keinen Wert mehr dar, sondern nur noch wegen des Wertes der Ware, die sie tragen. Es ist dies die brutale Entmenschlichung.

Der Neoliberalismus fördert nicht die Globalisierung, aber sehr wohl die Globokolonialisierung. Sein Ziel ist es aus der Welt einen großen Markt zu machen, zu dem nur die Reichen Zugang haben; der Rest ist ausgeschlossen, Wesen zum Wegwerfen, die zu einem frühzeitieg Tod verdammt sind.

Der Neoliberalismus beruht auf dem Wettbewerb, der Sozialismus auf der Solidarität.

Der Neoliberalismus in der privaten Anhäufung des Reichtunms, der Sozialismus in der Verteilung des Reichtums.

Der Neoliberalismus in der Verteidigung der Interessen des Kapitals, der Sozialismus in der Verteidigung der Menschenrechte und der Natur.

Das, was uns die Vereinigten Staaten und die lateinamerikanischen Oligarchien nicht verzeihen ist, dass wir inklusive Modelle geschaffen haben, die dem Volk gegenüber verpflichtet sind, auch unter Druck und Belagerung durch Sanktionen und Blockaden.

Wir können ihnen die Formel geben: Wir errichten keine Modell für das 1 %. Wir errichten keine Modelle der Ausgrenzung. Wir errichten solidarische Modelle und praktizieren die Integration (Beifall).

Und sie verzeihen uns nicht, dass wir uns unter Lateinamerikanern und Bewohnern der Karibik ohne imperiale Vormundschaft solidarisch vereinen. Sie verzeihen uns nicht, dass wir nicht nur die Unabhängigkeit, die Freiheit, die Souveränität über unsere Ressourcen und die freie Selbstbestimmung gewählt haben, sondern dass wir auch bewiesen haben, dass wir in der Lage sind, sie zu verteidigen.

Das, was man Kuba nicht verzeiht ist, dass wir die Philosophie vertreten, das solidarisch zu teilen, was wir haben, Gesundheit und Bildung weiterzugeben, wo andere Waffen liefern, lesen und schreiben zu lehren oder das Augenlicht zurückzugeben oder jenen das Leben zu retten, die niemals eine würdige gesundheitliche Versorgung hatten.

Jetzt, da als Folge der Verschwörung der Imperialisten und Oligarchen an einigen Orten die medizinische Zusammenarbeit, die Kuba gewährte, unterbrochen wurde, beobachten wir mit Sorge, dass Millionen von Lateinamerikanern ihres Menschenrechts auf Gesundheit beraubt wurden. Den Oligarchen ist das egal und sie hängen sich an die pathologische Kampagne der Yankees an.

Die einzigen militärischen und Sicherheitskräfte, die sich in die inneren Angelegenheiten der Länder einmischen und Lateinamerika und die Karibik bedrohen, sind die der USA.

Kuba wird allen Drohungen widerstehen. Wir sind im Kampf abgehärtet. Wir haben ein vereintes Volk. Wir können auf die Solidarität der Welt, der Völker Lateinamerikas und der Karibik und ganz besonders auf die unserer ALBA Brüder zählen.

Wir werden den Sozialismus nicht aufgeben!

Wir werden die Solidarität nicht aufgeben!

Wir werden die Freundschaft nicht aufgeben!

Wir werden die Würde nicht aufgeben! (Beifall).

Compañeras und Compañeros von

ALBA,

erhaltet noch einmal eine Umarmung dieses noblen, mutigen und solidarischen Volkes in dieser schönen Stadt, die gerade 500 Jahre der Geschichte und der Kämpfe vollendet hat und zu der ihr immer zurückkehren könnt, um die Zuneigung jener zu erfahren, die sich nie ergeben haben und nie ergeben werden und die diese lebendige Revolution fortsetzen, die uns bis hierher gebracht hat.

Wir schließen so, wie wir immer die Veranstaltungen auf dieser historischen Freitreppe beenden: Mit der Feier der Lebens, der Zukunft, die sich hier bildet, um eine bessere Welt möglich zu machen, für die so viele Generationen ihr Blut und ihr Leben selbst gegeben haben.

Wir sind Kuba!

Und wir sind auch Lateinamerika und die Karibik, alle vereint für ALBA-TCP!

Hasta la victoria siempre!

(Ovation)

Quelle:

Granma Internacional