Zur Schulhygiene in Zeiten des Corona-Virus

Während sich das Coronavirus sich immer noch rasch verbreitet, hat die Bundesregierung beschlossen die Schulen wieder zu öffnen. Es soll am 4. Mai wieder schrittweise in den Schulalltag zurück gefunden werden und für die Abschlussklassen gilt dies schon rund eine Woche früher.

Abgesehen davon, dass es für eine Schulöffnung angesichts der nur leicht beruhigten Infektionszahlen viel zu früh ist, stellt sich die Frage ob die mangelhaften Hygienebedingungen an vielen deutschen Schulen sich durch den Hygieneplan der Bundesregierung sich verbessern.  Oft mangelt es in Schulen an funktionierenden Seifenspendern, Klospülungen oder an hygienetauglichen Wasserhänhnen bis zu Toilettenpapier und Papiertüchern. Sogar warmes Wasser ist an den meisten deutschen Schulen nicht zu finden.

Diese desaströsen Zustände sind dem jahrzehntelangen Kaputtsparen der Bundesregierungen von Bildungseinrichtungen zu verdanken. Einige Lehrer bezweifeln sogar, dass die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angesichts dieser Bedingungen überhaupt eingehalten werden können.

Wir fordern kein Cent zu wenig bei der Dursetzung der Hygienemaßnahmen und Behebung der jetzigen Zustände, auch nach Corona! Die Empfehlungen der WHO müssen eingehalten werden um nicht weitere Menschenleben zu riskieren!

Quelle:

SDAJ – Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend

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