Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) setzt ihre Warnstreiks im öffentlichen Dienst mit landesweiten Warnstreiks in Schleswig-Holstein fort, um den Druck auf die anstehende 3.Tarifrunde am 22./23. Oktober in Potsdam zu erhöhen.

Im gesamten Land werden u.a. Stadtwerke, Stadtverwaltungen, Wasser und Schifffahrtsämter, Theater, Entsorgungsbetriebe, kommunale Krankenhäuser, Kitas, Rettungsdienste, Sparkassen und Arbeitsagenturen betroffen sein. Schwerpunkt werden die Regionen Kiel und Lübeck sein. In Kiel wird es einen Sternenmarsch mit anschließender Kundgebung auf dem Exerzierplatz geben. In der Hansestadt Lübeck wird die stellvertretende ver.di Bundesvorsitzende, Christine Behle, erwartet.

Die Warnstreiks sind ganztägig, beginnen mit dem jeweiligen Frühdienst und enden mit Spätschichtende.

Alle Veranstaltungen im Land finden unter Auflagen, entsprechend den Hygienekonzepten statt. Auf Abstand und Hygiene wird besonderen Wert gelegt. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist Pflicht. Alle Streikenden werden die Mindestabstände einhalten.

ver.di fordert für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen unter anderem eine Anhebung der Einkommen um 4,8 Prozent, beziehungsweise einen Mindestbetrag von 150 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro monatlich angehoben werden.

Quelle:

ver.di Landesbezirk Nord