Seit dem 18. Februar gehört Kuba offiziell der Organisation des Vertrags für das Umfassende Verbot von Nuklearversuchen an.

Bei einer Zeremonie in Wien hießen der Exekutivdirektor der Organisation Dr. Lassina Zerbo zusammen mit dem Botschafter der Tschechischen Republik und Vorsitzenden des Vorbereitungsausschusses dieses Gremiums Ivo Šrámek die Karibikinsel offiziell willkommen und sie betonten die Anstrengungen zu unterstützen, um die massiven Venrichtungswaffen zu beseitigen.

Wie aus der Website des kubanischen Außenministeriums hervorgeht, nannte Dr. Zerbo dies eine historische Entscheidung und er betonte, dass Kuba der 185. Vollmitgliedstaat sei, der das Dokument unterzeichne und der 169. der den Vertrag ratifiziere. Er gab auch seinem Wunsch Ausdruck, dass die Ratifizierung des Vertrags durch Kuba dazu beitrage, dass auch andere Länder motiviert würden, ihm beizutreten.

Die ständige Vertreterin Kuba vor den UNO Organistionen in Wien Loipa Sánchez Lorenzo, dankte für die Willkommensgrüße und bekräftigte die Verpflichtung Kubas zur nuklearen Abrüstung und dem umfassenden und effektiven Verbot aller Nuklearversuche und der vollständigen Beseitigung der Massenvernichtungswaffen. Sie erwähnte auch die Bedeutung des Vertrags von Tlatelolco aus dem Jahr 1967, der Lateinamerika und die Karibik als eine atomwaffenfreie Region bestätigt.

Am 4. Februar hinterlegte Kuba am Sitz der Vereinten Nationen in New York die Ratifizierungsurkunde des Vertrags zum Umfassenden Verbot der Nuklearversuche.

Quelle: Granma – Kuba tritt der Organisation des Vertrags für das Umfassende Verbot von Nuklearversuchen bei