Nach massiven Demonstrationen zur Unterstützung der Regierung in Kuba sprach Präsident Miguel Díaz-Canel von einem historischen Tag für die Verteidigung der Revolution. Die Regierung betonte am Montag, das Volk sei zur Verteidigung der Kubanischen Revolution auf die Straße gegangen. In Havanna und anderen Städten hatten am Sonntag mehrere Gruppen von Leuten demonstriert, um ihre Unzufriedenheit über Mängel bei der Versorgung mit Lebensmitteln, Konsumgütern, Medikamenten und bei der Stromversorgung auszudrücken. Aufgerufen hatten dazu Kreise in der nahegelegenen USA-Stadt Miami, wo am Sonntag eine große Demonstration von Gegnern des Sozialismus stattfand.

Präsident Díaz-Canel wies am Montag im Fernsehen erneut auf die Wirtschaftsblockade der USA hin. Er hatte am Sonntag in einer Ansprache über Radio und Fernsehen die Kubaner aufgerufen, auf die Straßen zu gehen und die Revolution zu verteidigen. Dieser Aufruf wurde in Havanna (Foto) und im ganzen Land von Tausenden Kubanern begrüßt.

Während er zur brutalen Unterdrückung von Demonstranten in Kolumbien seit Wochen beharrlich schweigt, sicherte USA-Präsident Biden den Regierungsgegnern in Kuba »die Unterstützung der Vereinigten Staaten« zu. Die Menschen in Kuba forderten »Grundrechte« ein, hieß es in einer am Montag vom Weißen Haus verbreiteten Mitteilung Bidens.

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek – Auslands-Nachrichten