Nach monatelangen Verhandlungen des OGBL und der Personaldelegation mit der Direktion, wurde diese Woche  der erneuerte Kollektivvertrag für die 80 Beschäftigten von Bofort, Direktvertreiber von Tiefkühlkost und Speiseeis, unterzeichnet.

Der Kollektivvertrag, der eine Dauer von 36 Monaten hat, wird zu einer ganzen Reihe von Verbesserungen bei den Arbeits- und Lohnbedingungen führen.

Zu den Neuerungen, welche die Gewerkschaft und die ausschließlich von OGBL-Mitgliedern besetzte Personalvertretung aushandelten, gehören unter anderem eine lineare Erhöhung der Festlöhne um jeweils 1,4 Prozent zum 1. Juli 2021 und zum 1. Juli 2022, eine Erhöhung der Essenszulage pro Tag von 10 auf 13 Euro für Verkaufsfahrerinnen und -fahrer, sowie eine Erhöhung des Urlaubsgelds von 800 auf 1.000 Euro für das Verwaltungs- und Lagerpersonal.

Hinzu kommt die Umwandlung der Weihnachtsprämie für das Verwaltungs- und Lagerpersonal mit mehr als 20 Dienstjahren in einen 13. Monatslohn, die Anpassung der Arbeitszeiten und die Einführung von sechs zusätzlichen Urlaubstagen pro Jahr für Verkaufsfahrerinnen und -fahrer, die Erhöhung des Tagesumsatzes von 1.225 auf 1.300 für Verkaufsfahrerinnen und -fahrer, 1 Prozent zusätzliche Umsatzprovision für Verkaufsfahrerinnen und -fahrer, die in weit vom Hauptsitz entfernten Verkaufsgebieten arbeiten, ein zusätzlicher Urlaubstag nach zehn Dienstjahren und die Anhebung der Obergrenze für den persönlichen Rabatt.

Die Niederlassung von Bofrost in Luxemburg ist Teil  des deutschen Familienunternehmens Bofrost, das in zwölf europäischen Ländern Tiefkühlkost ausliefert. Im Geschäftsjahr 2020/2021 hatte das Unternehmen europaweit einen Umsatz von 1,547 Milliarden Euro zu verzeichnen, davon mehr als die Hälfte in Deutschland.

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek – Deutliche Verbesserungen für die 80 Beschäftigten von Bofrost