Widerstand gegen kollektivvertragliche Verschlechterungen

Mit einer vom OGBL Syndikat Metallverarbeitende Industrie und den Personalvertretern organisierten Protestaktion vor dem Betriebgebäude in der Industriezone »Riedgen« in Düdelingen bekundeten die Beschäftigten von Eurofoil am Freitag, dass sie keineswegs kollektivvertragliche Verschlechterungen, wie sie von den Aktionären und der Geschäftsführung angestrebt werden, hinnehmen wollen.

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Eine Verunglimpfung der Kämpfer gegen den Faschismus

Das Beispiel der Kämpfer der Internationalen Brigaden im Spanischen Krieg ist heute aktueller denn je. Daher ist es auch mehr als zeitgemäß, daß jene Kämpfer, die sich von Luxemburg aus auf den Weg nach Spanien machten, um die Spanische Republik mit der Waffe in der Hand gegen die Faschisten zu verteidigen, nun endlich auch am zentralen Denkmal »Gëlla Fra« eine Würdigung erhalten. Schlimm genug, daß sie dort neben den Luxemburgern geehrt werden sollen, die im schmutzigen Krieg der USA in Korea ihr junges Leben riskiert haben…

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Was tun, wenn man kein Gehör findet?

Inzwischen ist es Monate her, dass die Gewerkschaften OGBL, LCGB und CGFP die Regierung aufgefordert haben, eine nationale Tripartite einzuberufen, um über Lösungen für die wachsenden wirtschaftlichen und sozialen Probleme zu beraten, die bereits mit dem Beginn des Konjunkturabschwungs im Jahr 2019 einsetzten und sich seit dem Beginn der Gesundheitskrise noch verschärft haben.

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Eine Coronasteuer für das Kapital und die Super-Reichen

»Um zu verhindern, dass die Folgen der Gesundheitskrise auf die Schaffenden und Rentner abgewälzt werden, wie das bisher bei jeder Krise der Fall war, fordert die KPL die Einführung einer Corona-Steuer für Konzerne, das Finanzkapital und die Super-Reichen. Für die Kurzarbeiter fordert die KPL 100 Prozent Lohn, für die Unabhängigen, Gastronomen und Cafetiers eine größere staatliche Unterstützung, für die Helden aus dem Gesundheitswesen, dem Reinigungssektor, dem Handel und dem Sicherheitsbereich nicht nur Applaus, sondern bessere Arbeitsbedingungen. Das erklärte KPL-Präsident Ali Ruckert anläßlich einer Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag in Esch/Alzette. »Die…

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Gewerkschaften unterstützen!

Eine Pizza und ein Bier. Soviel kostet in Luxemburg der monatliche Mitgliedsbeitrag in einer Gewerkschaft. Es kann also nicht nur am Kostenfaktor liegen, daß immer weniger Menschen die Notwendigkeit sehen, gewerkschaftlich organisiert zu sein. Das Verständnis, daß all die erreichten sozialen Errungenschaften und Verbesserungen in den Betrieben von den Generationen vor uns teils hart erkämpft werden mußten und keine Selbstverständlichkeit oder gar patronale Gutherzigkeit darstellen, geht leider immer mehr verloren. Das liegt vor allem an der gezielten Entpolitisierung und Sozialpartnerschaft der vergangenen Jahrzehnte.

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FEDIL hält Tripartite für entbehrlich

Während die drei national repräsentativen Gewerkschaften OGBL, LCGB und CGFP der Regierung seit Monaten mit der Forderung nach Einberufung einer nationalen Tripartite in den Ohren liegen und die Salariatskammer CSL zuletzt auf ihrem virtuellen Neujahrsempfang beklagt hat, es werde in der Coronaviruskrise immer schwerer, bei der Regierung Gehör zu finden, hat das Industriepatronat offenbar keine Probleme, sich bei der Dreierkoalition Gehör zu verschaffen. Die Industriellenföderation FEDIL hält es jedenfalls nicht für angebracht, ein Dreiertreffen zur Bewältigung der Pandemie einzuberufen. Das habe »keine Priorität«, sagte am Freitag ihre Präsidentin Michèle Detaille…

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