Pressebriefing der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, 17. März 2022

Zu bevorstehenden Verhandlungen des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, mit dem Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Abdullah bin Zayid Al Nahyan

Am 17. März dieses Jahres finden Verhandlungen des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, mit dem Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Abdullah bin Zayid Al Nahyan, statt.

Zum Interview des Außenministers der Russischen Föderation mit dem TV-Sender RT

Am 18. März um 11.30 Uhr findet im Live-Format das Interview des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, mit dem TV-Sender RT in der englischen Sprache zu den aktuellen Fragen der Außenpolitik und aktueller internationaler Tagesordnung statt.

Sehen Sie die Live-Übertragung auf der offiziellen Webseite des Außenministeriums Russlands in der Rubrik „Video“ sowie in den Accounts des Ministeriums in Sozialen Netzwerken mit Simultanübersetzung in die russische Sprache.

Zum bevorstehenden Treffen des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, mit Finalisten in der Kategorie „International“ des Wettbewerbs der Führungskräfte „Russland – das Land der Möglichkeiten“

Am 19. März findet das Treffen des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, mit Finalisten in der Kategorie „International“ des Wettbewerbs der Führungskräfte „Russland – das Land der Möglichkeiten“ statt.

Es werden aktuelle Probleme der internationalen Tagesordnung, darunter die Situation in der Ukraine besprochen.

Zum Auftritt des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, vor Studenten und Lehrkräften und Treffen mit einer Expertengruppe der Universität MGIMO

Am 23. März findet ein Treffen des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, vor Studenten und Lehrkräften der Universität MGIMO statt.

Der Minister wird aktuelle Einschätzungen der Lage in internationalen Angelegenheiten darlegen, über die vorrangigen Richtungen der russischen Außenpolitik sprechen. Die Situation in der Ukraine wird eines der zentralen Themen sein.

Geplant ist ein Treffen mit einer Gruppe führender Experten der Hochschule, die sich auf Forschung der Probleme der Außenpolitik und internationaler Beziehungen spezialisieren.

Zur Teilnahme des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, an einer Sitzung des Verwaltungsrats der Alexander-Gortschakow-Stiftung für öffentliche Diplomatie

Am 25. März findet eine Sitzung des Verwaltungsrats der Alexander-Gortschakow-Stiftung für öffentliche Diplomatie unter Vorsitz des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, statt. Es wird die Bilanz der Tätigkeit 2021 gezogen, die Richtungen der künftigen Arbeit angesichts der aktuellen komplexen Umwandlung des Bereichs der internationalen Beziehungen gebilligt.

Die Alexander-Gortschakow-Stiftung wurde 2010 gemäß der Verordnung des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, zur Unterstützung der öffentlichen Diplomatie, Förderung der Teilnahme gemeinnütziger Organisationen an internationaler Zusammenarbeit und aktiver Einbeziehung der zivilgesellschaftlichen Institutionen in außenpolitischen Prozess ins Leben gerufen.

Zum Jahrestag der Wiedervereinigung der Krim mit Russland

Am 18. Märt feiern wir den 8. Jahrestag der Wiedervereinigung der Krim mit der Russischen Föderation.

In diesem Jahr finden feierliche Veranstaltungen unter dem Motto „Der Krimer Frühling – für immer zusammen“ statt. Es wiederspiegelt die Stimmung einer absoluten Mehrheit der Krim-Bewohner, die im Frühjahr 2014 vor einer lebenswichtigen Wahl gestellt wurden – den Kopf vor dem fremdem Willen beugen oder kämpfen – um das Recht, nach dem Gewissen leben, in der Muttersprache sprechen, ihre Helden und nicht faschistische Kollaborateure, Bandera-Anhänger ehren. Das war eine existentielle Frage. Der Kampf um die Freiheit – nicht scheinbare, die man gewöhnlich „demokratischen Prozess“ (von der wahren Demokratie ist nichts geblieben) nennt. Damals wurde über das Schicksal der Freiheit entschieden.

Die Bewohner der Krim brachen angesichts der Drohungen der ukrainischen Nationalisten und Neonazis nicht zusammen und stimmten auf dem Referendum am 16. März 2014 für die Wiedervereinigung mit Russland ab.

Hätte am damaligen schicksalhaften Zeitpunkt eine andere Wahl gemacht worden, hätten die Krim-Bewohner die Fakten der Gräueltaten der ukrainischen Nationalisten gespürt, die sich jetzt zeigen, bei der Befreiung der vom Kiewer Regime kontrollierten Teile der Gebiete Donezk und Lugansk während der militärischen Sonderoperation Russlands. Jetzt kann man alles sehen. Man kann nicht Fakten übersehen. Sie wurden allgemein bekannt.

Ob das jemandem gefällt oder nicht, ist die Zukunft der Krim für immer mit Russland. Für uns ist diese Frage endgültig und unumkehrbar geschlossen. Keine Sanktionen, Drohungen, Erpressung der USA bzw. ihrer Satelliten, die sich als kollektive Herren der Welt fühlten, werden unsere Position ändern.

In den vergangenen acht Jahren änderte sich die Krim von Grund aus, bekam ein neues Atem und Rhythmus des Lebens. Darin können sich jene vergewissern, die die Region besuchen. Wenn man sich auf die Medien des kollektiven Westens stützt, wird das Bild verzerrt. Man soll kommen, sehen, die Möglichkeiten genießen, die diese Region bietet.

Das Interesse an der Aufnahme umfassender Verbindungen mit der Halbinsel nimmt in der Welt ständig zu. Die Zahl der ausländischen Partner der Krim wäre um ein Vielfaches gestiegen, hätte es keine Zersetzungsarbeit gegeben, die in erster Linie die USA, gezielt und mit riesengroßen Mitteln führen.

Wir werden auch weiter eine diplomatische, völkerrechtliche und Informationsarbeit zur Fixierung eines realen Bildes der Welt, darunter im Kontext der Krim, in der internationalen Gemeinschaft führen.

Wir gratulieren den Krim-Bewohnern und allen Staatsbürgern Russlands zu unserem gemeinsamen Feiertag.

Zur Präsentation der Broschüre „25 Fragen über die Krim“

Am 16. März dieses Jahres fand im Außenministerium Russlands die Präsentation der Broschüre „25 Fragen über die Krim“ anlässlich dieser Gedenkveranstaltungen statt.

Alle Materialien sind bereits auf der Webseite des Außenministeriums Russlands und in unseren Accounts in Sozialen Netzwerken zugänglich. Ich würde es ausländischen Korrespondenten und allen jenen, die die Wahrheit über den Weg, den die Krim in den acht Jahren zurücklegte, erfahren möchten, empfehlen, sie zu lesen.

Die Ausgabe erschien in 20 Sprachen. Sie wird online verfügbar sein. Wir übergaben diese Materialien an unsere Botschaften.

 Zur aktuellen Situation in der Ukraine

In der Ukraine dauert die militärische Sonderoperation an. Ihre Hauptziele und Aufgaben wurden nochmals während des gestrigen Auftritts des Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, dargelegt.

Ich möchte nochmal betonen, was weder westliche Medien noch das westliche Establishment sehen wollen – die Sonderoperation ist nicht gegen die friedliche Bevölkerung der Ukraine gerichtet, verfolgt nicht das Ziel, das Territorium des Landes zu ergreifen, ihre Staatlichkeit zu zerstören, den amtierenden Präsidenten zu stürzen. Wir wiederholen das erneut einmal. Wir machen die Medien der westlichen Länder, die ein verzerrtes Bild festhalten, darauf aufmerksam. Als Waffe der Propaganda in den Händen ihrer Politiker desinformieren sie die eigene Bevölkerung.

Wir sind über die Methoden der Kampfführung durch die ukrainische Seite empört. Am 14. März dieses Jahres versetzten die Streitkräfte der Ukraine einen Angriff mit der Rakete „Totschka-U“ mit einem Kassettengeschoss gegen das Zentrum von Donezk. Dutzende Menschen kamen ums Leben und wurden verletzt. Das ist ein barbarischer Terrorakt. Die Kiewer Radikalen zeigten erneut ihr wahres Gesicht.

Die Tragödie der Hauptstadt der Volksrepublik Donezk hat sich buchstäblich nach einem Tag wiederholt. Die Banditen, die von der Opferzahl in Donezk „inspiriert“ wurden, beschlossen wohl ihre „Heldentat“ zu wiederholen. Sie feuerten dieselben Raketen gegen Makejewka ab. Dank einer koordinierten Arbeit der Volksmiliz wurde geschafft, schreckliche Folgen zu vermeiden. Zum Glück kam diesmal niemand ums Leben. Doch friedliche Einwohner, darunter Kinder, wurden betroffen. Darunter ein zehnjähriges Mädchen, das eine schwere Augenverletzung bekam. Die Streitkräfte der Ukraine kämpfen weiterhin gegen Kinder von Donezbecken. Reicht Kiew die „Allee der Engel“ in Donezk nicht aus? Wir sehen erneut eine indifferente Reaktion des Westens, wo wegen einer weitere Gräueltat der ukrainischen Schützlinge geschwiegen wurde. Als ob nichts passierte. Als ob es keinen Massenmord an Zivilisten gab. Passanten hielten mit Handys diese schrecklichen Aufnahmen in den ersten Minuten nach der Tragödie fest.

Die Situation ist viel schlimmer. Lüge ist eine schreckliche und gefährliche Sache, doch sie kann widerlegt werden. Die Medien des westlichen Mainstreams befassen sich schon seit langem mit Fakes. Das eine Verzerrung der Wahrnehmung der Ereignisse für das eigene Publikum im globalen Ausmaß.

Was die italienische Zeitung „La Stampa“ gestern machte, ist ein wahres Verbrechen. Am Höhepunkt der Tragödie, die angesichts der Nachsicht, unter Zustimmung der Nato und absolutem Schweigen der westlichen Medien an Anlauf gewann, kam es in Donezk zu einem weiteren Massenmord an Zivilisten durch die Streitkräfte der Ukraine. Sie bestehen aus nationalistischen Bataillonen, zu denen Menschen gehören, die den Neonazismus folgen. Die Streitkräfte der Ukraine sind generell vom Neonazi-Bazillus infiziert.

Zu diesem Zeitpunkt wurden die Aufnahmen der Tragödie in Donezk von der italienischen Zeitung als Aufnahmen der Gräueltaten in Kiew präsentiert. Die Welt kannte viele Fakes, Ersatz von Begriffen, Verzerrung des Sinns, doch das ist etwas Unglaubliches. Das steht ganz besonders. Dabei ist es ein auffallendes Beispiel davon, was im Westen in allen diesen Jahren vor sich ging, insbesondere in den letzten acht Jahren. Wie in einem verzerrten Spiegel wurde alles absolut verzerrt: Feinde wurden zu Freunden erklärt, Böswillige zu Helden, Fakten wurden durch Lüge ersetzt. Auf dieser Grundlage wurden politische Beschlüsse eines globalen Ausmaßes getroffen, die moderne Geschichte der Welt neu geschrieben.

Journalisten der Zeitungen, Zeitschriften, TV-Sendungen und der westlichen Medien im Ganzen, die das mit eigenen Händen machten, werden es nicht schaffen, sich von der Verantwortung zu befreien. Sie kamen kein einziges Mal während acht Jahre nach Donezk, Lugansk, beschrieben aber die angebliche Nichterfüllung der Minsker Abkommen durch Moskau, vergaßen aber darüber zu berichten, dass das Territorium der Ukraine seit acht Jahren (und zuvor) unter anderem aus Donezk und Lugansk bestand. Sie vermieden umfassend alles, was dort vor sich geht. Für die begann das Schrecken erst auf der anderen Seite der Trennungslinie, die vom Kiewer Regime kontrolliert wurde. Auf der anderen Seite gab es angeblich keinen Schrecken. Das ist die Norm, der Status quo. Das war annehmbar.

Gestern tauchten Berichte darüber auf, dass nationalistische Bataillone ein Gebäude des Theaters für Drama in Mariupol in die Luft sprengten, wo sich nach Angaben der aus der Stadt geflüchteten Menschen und gefangen genommenen „Asow“-Extremisten Geisel, Einheimische befinden können. Solche Methode kann ein Schock für jene sein, die das zuvor nicht wussten. Gerade solche Methoden bildeten die Grundlage, die Ideologie und Philosophie jener, die das Gewerkschaftshaus in Odessa in Brand setzten. Sie gingen gerade so vor: sperrten friedliche Einwohner auf dem Territorium der zivile Objekte nicht als Geisel, sondern als Opfer. Das Gewerkschaftshaus in Odessa und das Theater für Drama in Mariupol sind zivile Objekte. Sie werden dort gesperrt und dann zu Opfer gebracht. Sie können denken, dass es ein Metapher ist. Nein. Hier steckt ein tiefer Sinn. Das sind wahre sakrale Opfer der Menschen, die Neonazismus folgen. Sie halten es für normal, richtig, jene zu Opfer zu bringen, die sich ihnen nicht unterordneten. Sie teilen Menschen nicht in Zivilisten und Militärs. Sie haben das nicht. Sie sind nicht klassische Streitkräfte, sind keine Militärs, die ausgebildet wurden, den Eid ablegten, von der Ehre, Gewissen und Würde, humanitärem Recht, Geschichte Vorstellung haben. Diese Menschen sind am Blut erzogen. Sie vertreten Nationalismus. Sie legten den Eid Neonazismus und Faschismus ab. Als Helden werden jene geehrt, die vor vielen Jahren friedliche Einwohner erschossen, ihre Geburtstage als Staatsfeiertage begehen.

Die Schuld für das Geschehen in Mariupol (im Kontext der Sprengung des Theater-Gebäudes) versuchte das Kiewer Regime sofort natürlich auf das russische Militär zu schieben, das in seiner Vorstellung eine Luftbombe auf das Theatergebäude abwarf. Das ist eine Lüge. Unsere Streitkräfte bombardieren nicht die Städte. Sie können ja Videos in Nato-Strukturen montieren, fotografische Fakes machen, die Wahrheit wird trotzdem sich ihren Weg bahnen. Wir werden alley machen, damit diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht ohne Bestrafung bleiben.

Das Kiewer Regime verteilt weiterhin Waffen unter allen Interessierten. Nach Angaben des Innenministeriums der Ukraine verfügen die Einwohner bereits über mehr als 25.000 automatische Gewehre, zehn Millionen Patronen, Tausende Granaten und hunderte handbetriebene Panzerabwehrgranatwerfer. Das sind die Angaben des Innenministeriums der Ukraine. Sie sind wohl stolz darauf.

Ernsthafte Besorgnisse hängen mit der Unterzeichnung eines Gesetzes durch Präsident Selenski, das den Ukrainern und Ausländern ermöglicht, Schusswaffe während des nationalen Widerstandes zu nutzen, zusammen. Aus Gefängnissen werden Kriminelle und ehemalige Kämpfer der Bestrafungsbataillone freigelassen, die eine wahre Kampferfahrung im Donezbecken haben. Sie beeilen sich nicht, für die Ukraine, das Regime und sogar jene, die sie freigelassen haben, zu kämpfen. Nach dem sie von Selenski Waffen erhielten, befassen sie sich mit Plünderungen und Gewalt gegenüber der friedlichen Bevölkerung. An ihnen gibt es nichts Heiliges. Diese Menschen verloren im Prinzip schon lange her ihre menschliche Gestalt. Das Kiewer Regime beschloss sogar es für notwendig, diese Menschen zu isolieren. Nun wurden sie freigelassen. Für die Behörden ist es egal. Sie betrachten das Volk der Ukraine nicht als ihre Landsleute. Je mehr Opfer es gibt, desto besser es ist. Die ukrainischen Herrscher pfeifen offensichtlich auf das menschliche Leben. Es ist für sie absolut egal, ob sie Staatsbürger Russlands oder der Ukraine töten. Jetzt interessiert sie nur eines – das die Zahl der Opfer steigt. Für ihre verrückten Vorstellungen sind sie zu allem bereit. Jetzt ist es offensichtlich.

Quelle: Außenministerium der Russischen Föderation