Übernommen von KOMintern:
Die Bundesregierung hat sich einer neoliberalen Sanierung des Staatshaushalts durch Sparpolitik und Rückbaus des Sozialstaats verschrieben, während gleichzeitig Abermilliarden für Aufrüstung verpulvert werden. Mehr noch: während den Arbeitenden und den breiten Kreisen der Bevölkerung „harte Zeiten“ aufgebrummt werden, soll den Unternehmen mit dem bevorstehenden Doppelbudget 2027/28 auch noch ein lang gehegtes, milliardenschweres Zuckerl kredenzt werden. Mit diesem mit Abstand größter virulenter Einzelposten im Doppelbudget würde der Staatshaushalt noch weiter unter Druck und Sparzwang gesetzt werden.
Da die Budgetrede schon mit 10.6. bevorsteht und das Budget am 10.7. verabschiedet werden soll, lädt das Bündnis SoWi_So (Solidarischer Widerstand gegen Sozialabbau) am 23. Mai zum gemeinsamen Ratschlag und Vernetzungstreffen – seid dabei!
Das zeitgleiche heurige Klimacamp in Wien hat sich zum Ziel gesetzt, die Kämpfe gegen Klimakatastrophe, Sozialabbau, Aufrüstung und vieles mehr ein Stück weit besser zu vernetzen – ein Anliegen, das wir als Bündnis „Solidarischer Widerstand gegen Sozialabbau“ aus vollem Herzen teilen. Daher sind wir der Einladung der Organisator*innen, uns am Klimacamp zu beteiligen und auch den Ratschlag und das Vernetzungstreffen in diesem Rahmen zu legen sehr gerne gefolgt.
Wir werden uns daher am 17. Mai um 14 Uhr beim Auftaktplenum beteiligen.
Und am 23. Mai gestalten wir ab 9 Uhr einen ganzen Tag gemeinsam mit System Change not Climate Change, um uns inhaltlich zu beratschlagen und parallel weiter zu vernetzen. Entsprechend warten am kommenden Samstag folgende Vorträge und Workshops auf euch:
- 10 Uhr: Sozialstaat unter Druck: Budgetdefizit & Verteilungsgerechtigkeit (Bettina Csoka, AK Oberösterreich)
- 10 Uhr 30: Lobau statt Sozialabbau – Solidarisch gegen die Klimakrise (System Change not Climate Change)
- 11 Uhr 15: Warum Reichen die Klimakatastrophe egal ist und Armen überhaupt nicht? (Nikolaus Heimerl, Forschungsprojekt „Just Transition-Strategien im Sinne der Beschäftigten“ von Uni Wien & AK Wien)
- 10 bis 12 Uhr: parallel zu den Inputs Workshop zu Umweltverträglichkeitsprüfungen von der Theorie zur Praxis
- 14 Uhr parallele Workshops zu Social Media Strategien gegen Sozialabbau und Klimakatastrophe / Budgetpolitik für Kapitalinteressen stoppen / Kreative Aktionsformen und wann sie gut funktionieren & Wie gewinnen? Learnings vom Widerstand gegen die 3. Piste (dieser Workshop dauert bis 17 Uhr 45)
- 15 Uhr 30 parallele Workshops zu Sozialausbau statt Aufrüstung / Bundesweit vernetzt sein und werden
- 16 Uhr 45 Berichte aus den Arbeitsgruppen und Diskussion
- 17 Uhr 45: Abschlussplenum
Zwischen den inhaltlichen Formaten sind Pausen für Austausch und Vernetzung sowie eine ausführliche Mittagspause geplant. Für Speis und Trank ist gesorgt.
Das Klimacamp findet in der Kleinen Stadt Farm, Naufahrtweg 14a, 1220 Wien (Anfahrt mit den Öffis: U2 bis Donaustadtbrücke, Bus 93A bis Rallenweg), statt.

Quelle: KOMintern

