Übernommen von Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek:
Im September gastieren Harlott aus Australien in der kleinen MK Bar in Belval, die schon viele großartige Metal-Shows gesehen hat. Diesmal kommt der Thrash Metal von besonders weit her: Harlott haben sich dem modernen Thrash verschrieben und machen in Luxemburg Halt. Die Vierertruppe aus Melbourne verbindet ihren Auftritt am Freitag, dem 18. September, mit zwei Meilensteinen: Ihr Weg führt sie im Rahmen ihrer großen »Last Rites«-Europatournee quer über den Kontinent, auf der sie zeitgleich ihr 20-jähriges Bandjubiläum zelebrieren. Gegründet im Jahr 2006, haben sich die Australier über die vergangenen zwei Jahrzehnte hinweg einen exzellenten Ruf in der weltweiten Extreme-Metal-Szene erarbeitet. Spätestens seit ihrem Signing beim renommierten Kult-Label Metal Blade Records und Alben wie »Proliferation«, »Extinction« oder dem furiosen »Detritus of the Final Age« gelten sie als Garanten für ein akustisches Sperrfeuer, das die Brücke von der goldenen Ära der 1980er-Jahre direkt in die Moderne schlägt. Der Sound von Harlott ist geprägt von rasantem Tempo, chirurgisch präzisem Riffing und klaren, gesellschaftskritischen Texten. Ihre Songs setzen sich oft mit den weltweiten politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Mißständen auseinander – Themen, die aktueller kaum sein könnten. Das Timing für das Konzert in Belval könnte dabei kaum besser gewählt sein. Nur eine Woche vor dem Auftritt, am 11. September, veröffentlichen die Thrasher nach sechs Jahren ein neues Studioalbum mit dem Titel »Exsequiis«. Harlott sind bekannt für ihre kompromißlose Live-Energie und eine Performance, die von der ersten Sekunde an zündet. Wer den australischen Thrash erleben und gleichzeitig eine der beständigsten Bands des Genres hochleben lassen möchte, sollte sich den 18. September 2026 notieren. Weitere Infos zum Event sollen bald folgen.
Belgischer Support
Unterstützt werden die Australier an diesem Abend von Axident aus Antwerpen. Die Belgier bezeichnen ihren Sound als »Axidental Thrash«, der eine Hommage an die Urväter des Genres sein soll. Dabei bedienen sich die Antwerpener nicht nur schamlos bei der klassischen Bay-Area-Schule oder dem teutonischen Thrash der Marke Sodom und Destruction, sondern atmen spürbar den Geist der traditionsreichen belgischen Speed- und Death-Metal-Szene.
Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek

