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Pflegeversicherung: Bundesregierung muss drohende Pleite im Herbst verhindern

Übernommen von DGB Pressemitteilungen:

Nach Berechnungen des GKV-Spitzenverbands reicht das Geld der Plegeversicherung schon ab Oktober voraussichtlich nicht mehr aus, um alle Leistungen zu bezahlen. Zur drohenden Zahlungsunfähigkeit der Sozialen Pflegeversicherung  ein Statement von Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied:

“Die Bundesregierung muss alles in Bewegung setzen, um die drohende Zahlungsunfähigkeit der Pflegeversicherung zu verhindern. Sie muss der Pflegeversicherung jetzt die Corona-Schulden in Höhe von 5,2 Milliarden Euro zurückzahlen und die Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige in Höhe von 5,3 Milliarden Euro im laufenden Jahr vollständig aus Steuermitteln finanzieren. Allein das ergäbe eine Finanzspritze von rund 10 Milliarden Euro, um die Pleite abzuwenden.

Für die Zukunft muss die Koalition die Finanzen der Pflegeversicherung dringend neu und verlässlich aufstellen. Die Bundesregierung muss endlich den Weg für eine Pflegevollversicherung freimachen, in die alle Bürger*innen einzahlen und die dafür sämtliche pflegerischen Kosten übernimmt. Pflege darf nicht dauerhaft zur Rutsche in die Armut werden.”

Quelle: Deutscher Gewerkschaftsbund

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