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Ostermärsche 2025: Friedensbewegung mobilisiert zu Aktionen in über 100 Städten

Netzwerk Friedenskooperative

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Alle Infos beim Netzwerk Friedenskooperative

Thema

Iran
Israel / Palästina
Ostermarsch
Ukraine

Pressemitteilung des Netzwerk Friedenskooperative vom 25. März 2026

Das Netzwerk Friedenskooperative stellt auch 2026 wieder umfangreiche Informationen zu den Ostermärschen zur Verfügung. In unserem Terminkalender auf www.friedenskooperative.de/termine/ostermarsch finden sich bereits mehr als 100 Einträge (mit Stand 25.03.2026) zu Aktionen und Veranstaltungen im Rahmen der Ostermärsche, die vom 02. bis zum 06. April stattfinden. Auf der Website finden sich außerdem die Aufrufe der Veranstalter*innen sowie weitere Informationen. Zeitnah veröffentlicht das Netzwerk Friedenskooperative auch Redebeiträge aus den verschiedenen Städten.

Das Netzwerk Friedenskooperative erwartet dieses Jahr eine rege Beteiligung angesichts des Krieges der USA und Israels gegen den Iran, der sich bereits auf weitere Länder ausgeweitet hat, aber auch durch den anhaltenden Krieg Russlands gegen die Ukraine oder des Gaza-Kriegs. Die Kritik an den ausufernden Aufrüstungsplänen weltweit wird bei den Ostermärschen ebenso eines der zentralen Themen sein. Der erste Ostermarsch des Jahres startet bereits eine Woche vor Ostern am Samstag (28.3.) in Potsdam. Alle weiteren Ostermärsche finden von Gründonnerstag (2.4.) bis Ostermontag (6.4.) statt, wobei die meisten am Karsamstag und Ostermontag stattfinden. Besonders reger Zulauf wird u.a. bei den Ostermärschen am Karsamstag in Stuttgart sowie am Ostermontag in Frankfurt (Main) und Hamburg erwartet.

Aufruf zu den Ostermärschen 2026
„Wir gehen davon aus, dass die Beteiligung an den Ostermärschen 2026 wie im Vorjahr weiter steigen wird. Anlass des Protests für eine friedlichere Welt gibt es leider derzeit mehr als genug. Wir fordern von der Bundesregierung diplomatische Initiativen zur Beendigung der Kriege, eine Stärkung des Völkerrechts und Einsatz für die Leidtragenden der Kriege.“, sagt Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative. „Mit Blick auf den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran fordern wir, dass Deutschland nicht als militärisches Drehkreuz dient und die Bundesregierung dem Beispiel Spaniens folgt und die Nutzung von Militärbasen für diesen völkerrechtswidrigen Krieg untersagt!“, so Golla weiter.

Unter dem Motto „Kriege verweigern – Frieden schaffen!“ ruft das Netzwerk Friedenskooperative in diesem Jahr zur Beteiligung an den Ostermärschen auf. Dieser Aufruf wird als Anzeige am 26. März in „Die Zeit“ und „der Freitag“, sowie am 28. März als doppelseitige Anzeige mit allen 2.235 Unterzeichner*innen und 71 Organisationen in der „taz“ und außerdem in den Zeitungen „Neues Deutschland“ und „junge Welt“ veröffentlicht.

Der Aufruftext hat sehr großen Anspruch gefunden, sodass er in diesem Jahr zum ersten Mal in fünf Zeitungen erscheint. Der Text kann hier nachgelesen werden.

Themen der Ostermärsche 2026
Die Ostermärsche stehen 2026 unter dem Eindruck der weltweiten Kriege, welche nach wie vor in der Ukraine, seit Februar dieses Jahres im Iran und darüber hinaus, sowie in Gaza, Sudan, DR Kongo und weiteren Ländern herrschen. Die Friedensbewegung fordert von der Bundesregierung diplomatische Initiativen zur Beendigung der Kriege, eine Stärkung des Völkerrechts und Einsatz für die Leidtragenden der Kriege. Scharfe Kritik der Friedensbewegung wird an der selektiven Auslegung des Völkerrechts durch die Bundesregierung geübt. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine ist ebenso ein Verstoß gegen das Völkerrecht wie die jüngsten Angriffe der USA und Israels gegen den Iran oder der Angriff der USA auf Venezuela zu Jahresbeginn.

Des Weiteren steht die massive Aufrüstung Deutschlands und weltweit bei den Ostermärschen in der Kritik. Das gefährliche Wettrüsten birgt ein großes Eskalationspotential und verschlingt immense Ressourcen, die dringend für Bereiche wie Klimaschutz, Bildung, Soziales und das Gesundheitswesen benötigen werden. Noch 2026 wollen die USA neue Mittelstreckenwaffen in Deutschland aufstellen. Russland verkündete die Stationierung entsprechender Waffen in Belarus. Mehrere EU-Staaten entwickeln eigene Mittelstreckenwaffen. Die Friedensbewegung lehnt diese Entwicklung entschieden ab und fordert Maßnahmen zur Rüstungskontrolle. Angesichts der anhaltend hohen Gefahr eines Atomkrieges und der Pläne zur Errichtung eines europäischen Nuklearschirms bekräftigt die Friedensbewegung bei den Ostermärschen ihre Forderung nach nuklearer Abrüstung. Dazu gehört der Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbot sowie der Abzug der US-Atombomben aus Büchel.

Ein weiteres zentrales Thema bei den diesjährigen Ostermärschen stellt außerdem die Ablehnung der Wehrpflicht dar. Junge Menschen dürfen nicht zum Dienst an der Waffe gezwungen werden. Die Friedensbewegung lehnt die Rückkehr zur Wehrpflicht ab und sieht in dieser einen fatalen Schritt hin zur weiteren Militarisierung der Gesellschaft.

Bitte beachten: Wie immer werden die Ostermärsche in lokaler und regionaler Verantwortung organisiert. Nicht das Netzwerk Friedenskooperative organisiert die Ostermärsche in den Städten, sondern die Veranstalter*innen vor Ort. Das Netzwerk Friedenskooperative stellt diese Informationen der Ostermarsch-Veranstalter*innen gesammelt zur Verfügung.

Informationsangebot zu den Ostermärschen:

Gerne können Sie uns mitteilen, wer aus Ihrer Redaktion Dienst hat, damit wir Sie gezielt mit allen Presseinfos rund um die Ostermärsche versorgen können.

Pressekontakt
Das Büro des Netzwerk Friedenskooperative beantwortet gerne Presseanfragen zu einzelnen Terminen und vermittelt Interviewpartner*innen. Das Büro ist über Ostern durchgehend erreichbar.

Für weitere Informationen und Presseanfragen steht Ihnen zur Verfügung:

Kristian Golla, Netzwerk Friedenskooperative
Tel.: 0228 / 692904
E-Mail: info [at] friedenskooperative [dot] de ()

Quelle: Netzwerk Friedenskooperative

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