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Frauenförderung stockt – Gesetzgeber muss handeln

Übernommen von DGB Pressemitteilungen:

Zur heute vorgestellten Studie der Allbright Stiftung, nach der der Anteil weiblicher Führungskräfte in den 100 umsatzstärksten Familienunternehmen bei lediglich 13 Prozent liegt, ein Statement von Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende

“Diversität ist entscheidend für den langfristigen Erfolg des Standorts Deutschland – Unternehmen mit höherem Frauenanteil sind erfolgreicher, das belegen Studien. Es ist daher kein gutes Signal, wenn der Frauenanteil in den Führungsetagen deutscher Familienunternehmen auf niedrigem Niveau stagniert und die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie trotz immer noch 16 Prozent Lohnlücke zwischen Frauen und Männern ins Stocken geraten ist. Weil freiwillige Vorgaben ins Leere laufen, muss der Gesetzgeber bei den Themen Gleichstellung und Entgeltgleichheit stärker ins Handeln kommen.”
 

Quelle: Deutscher Gewerkschaftsbund

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