Übernommen von Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen:
Die Nachfrage nach Beratung zur Kriegsdienstverweigerung (KDV) steigt. Immer mehr Menschen setzen sich mit der Frage auseinander, ob sie den Dienst an der Waffe mit ihrem Gewissen vereinbaren können – und suchen nach Unterstützung, Orientierung und rechtlicher Beratung. Für die DFG-VK ist klar: Dieses wachsende Bedürfnis darf nicht ins Leere laufen.
Deshalb starten wir jetzt ein neues Spendenprojekt für den Aufbau einer zusätzlichen Beratungsstelle für Kriegsdienstverweigerung (KDV). Ziel ist es, die bestehenden Strukturen zu stärken und mehr Menschen niedrigschwellig, kompetent und verlässlich begleiten zu können.
JETZT HIER FÜR DIE KDV-STELLE SPENDEN!
Warum eine neue KDV-Stelle notwendig ist
Die politische Entwicklung der letzten Jahre zeigt eine klare Richtung: Aufrüstung, militärische Strategien und Debatten über mögliche Dienstpflichten prägen zunehmend die öffentliche Diskussion. Gleichzeitig steigen die Zahlen derjenigen, die sich bewusst gegen den Militärdienst entscheiden.
Diese Menschen brauchen Beratung – nicht irgendwann, sondern jetzt. Es geht um existenzielle Fragen:
Wie stelle ich einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung?
Welche Fristen muss ich beachten?
Was passiert im Ernstfall einer Einberufung?
Die bisherige Beratungsarbeit der DFG-VK leistet hier seit Jahrzehnten unverzichtbare Unterstützung. Doch die Kapazitäten stoßen an ihre Grenzen.
Was mit den Spenden aufgebaut wird
Mit dem Spendenprojekt soll eine neue, dauerhaft arbeitsfähige KDV-Stelle geschaffen werden. Konkret bedeutet das:
- eine verlässliche Struktur für KDV-Beratung schaffen
- Ehrenamtliche entlasten und vernetzen
- mehr Menschen über ihr Recht auf Kriegsdienstverweigerung informieren
- auf steigende Beratungsbedarfe vorbereitet sein
- Widerstand gegen Militarisierung praktisch unterstützen
Die neue Stelle soll bundesweit wirken und insbesondere auch dort unterstützen, wo es bisher kaum Beratungsangebote gibt.
Mit Clara Meier haben wir bereits eine engagierte Person gefunden, die Erfahrung in der KDV-Beratung und in der politischen Arbeit mitbringt. Gemeinsam entwickeln wir bereits konkrete Konzepte – jetzt fehlt noch die finanzielle Grundlage, um diese wichtige Arbeit dauerhaft zu ermöglichen.
Kriegsdienstverweigerung braucht starke Strukturen
Kriegsdienstverweigerung ist ein Grundrecht – aber eines, das aktiv geschützt und praktisch zugänglich gemacht werden muss. Ohne Beratung bleiben viele Menschen allein mit ihren Fragen, Unsicherheiten und Ängsten.
Gerade in einer Zeit, in der militärische Logiken wieder an Bedeutung gewinnen, ist es umso wichtiger, Alternativen sichtbar zu machen und zu stärken. Die KDV-Beratung ist dabei ein zentraler Baustein: Sie ermöglicht individuelle Entscheidungen gegen den Kriegsdienst – und setzt gleichzeitig ein gesellschaftliches Zeichen für Frieden und Selbstbestimmung.
Jetzt unterstützen!
Der Aufbau dieser neuen KDV-Stelle ist nur mit breiter Unterstützung möglich. Jede Spende hilft, die Beratung auszubauen und langfristig abzusichern.
Hier kannst du das Projekt unterstützen:
https://www.startnext.com/kriegsdienstverweigerung
oder spende direkt hier:
Gemeinsam sorgen wir dafür, dass das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nicht nur auf dem Papier besteht – sondern für alle zugänglich bleibt.

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:
Yannick Kiesel (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de
01578/3452092
Quelle: Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

