IG Metall: 20.000 Metaller im Warnstreik

Knapp 20.000 Beschäftigte aus mehr als 140 Betrieben haben sich heute im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie bundesweit an Warnstreiks beteiligt (Stand: 14 Uhr). Seit Ende der Friedenspflicht am Montag, 3. März, um 24 Uhr waren insgesamt rund 87.500 Metallerinnen und Metaller im Warnstreik. Damit haben sie ihrer Tarifforderung Nachdruck verliehen und gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber protestiert.

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IG Metall mit bundesweitem Aktionstag und Warnstreiks zum Tarif-Auftakt

Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie: Warnstreiks ab Mitternacht +++ Tausende Metallerinnen und Metaller bundesweit mit Aktionen +++ Livestream und Online-Event ab spätem Nachmittag In der vergangenen Nacht um 24 Uhr endet in der aktuellen Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie die Friedenspflicht. Das heißt: Warnstreiks sind ab dem heutigen Dienstag möglich. Den ganzen Montag über zeigten Tausende Metallerinnen und Metaller aus Hunderten Betrieben im Rahmen eines bundesweiten Aktionstags, dass sie sich auch unter Corona-Bedingungen für die Forderungen der IG Metall sichtbar und wirksam stark machen werden. An über 150 Orten…

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Kämpferischer Auftakt

Die Metall-Tarifrunde nimmt Fahrt auf. Am 11. Februar fanden zwei kämpferische Aktionen in Stuttgart statt – eine vor dem Mercedes-Benz-Werk Untertürkheim mit etwa 250 Vertrauensleuten und eine in Feuerbach mit rund 500 bis 600 Beschäftigten aus mehreren Metallbetrieben. Bei beiden Aktionen wurden die Angriffe der jeweiligen Konzernvorstände auf Arbeitsplätze und betriebliche Standards gut verbunden mit den tariflichen Forderungen der zurzeit laufenden Tarifrunde. Die Aussagen von Südwestmetallchef und Daimler-Personalvorstand Winfried Porth wurde in vielen Reden heftig angegriffen, insbesondere seine Forderung nach Lohnverzicht, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht sei, sowie seine Angriffe…

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IG Metall fordert vier Prozent für Beschäftigungssicherung und Entgeltstärkung in der M+E-Industrie

Die IG Metall fordert für die mehr als 3,8 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ein Zukunftspaket. Dieses beinhaltet ein Volumen von vier Prozent, das zur Stärkung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen sowie zur Finanzierung von Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung eingesetzt werden kann. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen. Das beschloss der Vorstand der Gewerkschaft am Donnerstag in Frankfurt.

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IG Metall setzt auf Beschäftigungssicherung

Auf seiner heutigen Sitzung hat der Vorstand der IG Metall seine Forderungsempfehlung für die bevorstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie mit mehr als 3,8 Millionen Beschäftigten beschlossen. Der Vorstand empfiehlt den regionalen Tarifkommissionen der IG Metall, ein Zukunftspaket zu fordern. Im Kern soll es darum gehen, einen tariflichen Rahmen für optionale Modelle der Arbeitszeitabsenkung wie die 4-Tage-Woche mit Teillohnausgleich und Zukunftstarifverträge zu schaffen. Damit sollen tariflich Mindeststandards für alle Betriebe festgelegt werden, die solche Optionen nutzen.

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