Ab dem 1. August wird Kanada einige der Dienstleistungen für Visa in seiner Botschaft in Havanna wieder aufnehmen, berichtete Prensa Latina.

Die Kubaner können wieder die Fingerabdrücke und die Fotos bekommen, die für Anträge erforderlich sind, die über die Botschaft laufen, ihre Pässe dort wieder abgeben und die Visa abholen

In dem Bericht hieß es weiter, dass laut dieser neuen Ankündigung nicht die vollständige Liste der eingeschränkten Dienstleistungen wieder durchgeführt werde, aber Immigration Refugees and Citizenship Canada sagt, dass man die Verfahren schneller, einfacher und weniger kostspielig für die Antragsteller machen werde.

Trotz der Wiederaufnahme einiger Dienste wurden alle laufenden Verfahren von Havanna nach Mexiko Stadt zu Bearbeitung geschickt. Die Antragsteller für eine dauernde Aufenthaltsgenehmigung müssen für jede erforderliche medizinische Untersuchung oder Befragung in ein Land außerhalb Kubas reisen.

Die Botschafterin Kubas in Kanada, Josefina Vidal, sagte, dass die kubanische Regierung offiziell bei den Behörden diese Landes wegen der Einstellung der Dienstleistungen für Einwanderungen protestiert habe.

In einem Interview sagte die Diplomatin, dass die kubanische Regierung die Gründe für die Einstellung von Diensten und die substantielle Reduzierung des Personals in der kanadischen Botschaft nicht verstanden habe.

Begründet wurden die Maßnahmen mit den mysteriösen Leiden, an denen einige der seit 2017 in Kuba arbeitenden Diplomaten gelitten hätten, die am Anfang „akustischen Angriffen“ zugeschrieben wurden.

Sie fügte hinzu, dass Kanada das US-Modell reproduziert habe, nach dem seit Donald Trump die Kubaner gezwungen sind, wenn sie ein Visum für die USA möchten, die US-Botschaft in einem Drittland aufzusuchen wie z.B. Kolumbien.

(nach Prensa Latina)

Quelle:

Granma Internacional