Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

Das kubanische Außenministerium (MINREX) hat am Donnerstag eine diplomatische Mitteilung veröffentlicht, in der es die jüngsten, besonders beleidigenden Erklärungen des US-Außenministeriums zur internationalen medizinischen Zusammenarbeit Kubas zurückweist.

Juan Antonio Fernández Palacios, stellvertretender Generaldirektor für Presse, Kommunikation und Image des MINREX, gab die Protestnote bekannt, in der die neuen US-amerikanischen Verleumdungen verurteilt werden, die zu einer Zeit stattfinden, in der die Welt angesichts des Todes von Tausenden von Menschen täglich durch COVID-19 in Schrecken sei.

Der Text beschreibt die Diskreditierungskampagne der Präsidentschaft des Weißen Hauses als unmoralisch und beleidigend. Gegenwärtig seien gemeinsame Anstrengungen zur Bekämpfung der Pandemie erforderlich. Aus diesem Grund müssten Solidarität und Hilfe für bedürftige Völker gefördert werden.

„Von den Vereinten Nationen aus fordert die internationale Gemeinschaft einstimmig Einheit und Zusammenarbeit. Sie fordert das Ende von Kriegen und Konflikten. Sie fordert auch die Einstellung und Aufhebung ungerechter Blockaden und einseitiger Zwangsmaßnahmen. Vermeiden Sie Kleinlichkeit und Feindseligkeit“, heißt es in der Mitteilung, in der betont wird, dass Gesundheit ein Menschenrecht ist.

Zuletzt wird Comandante en Jefe Fidel Castro zitiert: „Kuba würde niemals vorbeugende oder überraschende Angriffe gegen eine dunkle Ecke der Welt durchführen. Stattdessen war unser Land fähig – und ist es weiterhin -, die notwendigen Ärzte an die dunkelsten Ecken der Welt zu entsenden. Ärzte und keine Bomben.“

Quelle:

Granma Internacional