1maiAngesichts der schrittweisen Lockerung der Maßnahmen gegen die Verbreitung von COVID-19 – ab 2. Mai dürfen in Wien etwa wieder sämtliche Geschäfte öffnen – werden auch die Rufe nach der Rückkehr demokratischer Versammlungsfreiheit immer lauter. Besonders den traditionellen 1. Mai wollen viele Menschen nicht ausschließlich in den eigenen vier Wänden verbringen.  Das Online-Portal Unsere Zeitung – DIE DEMOKRATISCHE. hat deshalb eine überparteiliche Initiative gestartet und fordert die Wiener Stadtregierung mittels Petition auf, die Ringstraße am Tag der Arbeit von 8.00 bis 16.00 Uhr in eine temporäre Begegnungszone umzuwandeln und für den Autoverkehr zu sperren.

„Die aktuellen Umstände erfordern Solidarität und Solidarität braucht öffentlichen Raum“, heißt es dazu in der am Dienstag auf der Plattform mein.aufstehn.at gestarteten Petition, die bereits von über 250 Personen (Stand: 23.4., 12.30 Uhr) unterzeichnet wurde.

Anfang der kommenden Woche soll die Petition an Bürgermeister Michael Ludwig, Verkehrsstadträtin Birgit Hebein und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker übergeben werden, um rechtzeitig die nötigen Schritte einleiten zu können, um den Menschen am 1. Mai genügend Raum für ihren feierlichen Spaziergang auf der Wiener Ringstraße zu geben und dabei den nötigen Sicherheitsabstand einhalten zu können.

„Die physische, psychische und soziale Sicherheit aller Menschen muss gewährleistet sein. Deshalb dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, dass die zu meisternden Heraus-forderungen nicht rein medizinischer Natur sind, wie die aktuelle Rekordarbeitslosigkeit und die aufziehende soziale Krise deutlich machen“, unterstreichen die Initiatoren der Petition, die unter folgendem Link unterzeichnet werden kann: https://mein.aufstehn.at/petitions/die-strasse-frei-am-1-mai

Mehr Infos zur überparteilichen Initiative „Die Straße frei am 1. Mai!“ auf http://www.unsere-zeitung.at/die-strasse-frei-am-1-mai