Die Regierung von Joe Biden plant eine Überprüfung der US-Politik gegenüber Kuba, teilte das Weiße Haus mit, nachdem der ehemalige Präsident Donald Trump vier Jahre lang die Feindseligkeit und die Blockade gegen die Insel verschärft hatte.

Laut der Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, wird man bald die Politik der Trump-Regierung gegenüber der karibischen Nation einer Revision unterziehen.

Der frühere Amtsinhaber hatte von Januar 2017 an eine Eskalation gegen Kuba begonnen, die die beispiellose Zahl von mehr als 240 Maßnahmen erreichte, die jeden wirtschaftlichen und sozialen Sektor der Größten der Antillen betrafen und die ungerechte, illegale Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade verschärften, und das mitten in der COVID-19-Pandemie.

Diese Verfügungen des Mandaten verboten Reisen von Kreuzfahrtschiffen,regelmäßige Flüge und Charterflüge ins ganze Land mit Ausnahme von Havanna,die Überweisung durch die kubanischen Firmen Fincimex und American International Services,den Import von Produkten, die mehr als 10 % US-amerikanische Bestandteile enthalten, aus jedem Land und die Einfuhr von kubanischem Rum und Tabak in die Vereinigten Staaten.Er fügte seinen diktatorischen Erlässen die Verfolgung von Bankgeschäften hinzu und nahm mehr als 200 Unternehmen in eine Liste von sogenannten durch das State Department Eingeschränkten Kubanischen Entitäten auf.

Auf dass die derzeitige Regierung Erbin einer solch faschistoiden Haltung werde und um jedwede Revision der Politik der alten Administration zu torpedieren, hatte Trump, wie immer unilateral, am 11. Januar, also kaum mehr als eine Woche vor Beendigung seiner offiziellen Amtszeit, Kuba noch in die Liste der Staaten aufgenommen, die angeblich den Terrorismus fördern.Eine so absurde und irrsinnige Position wurde auf internationaler Ebene weitgehend und mit Nachdruck abgelehnt.

Quelle: Granma – US-Regierung wird Trumps Politik gegen Kuba überprüfen