Am Abend des Samstags, 9. Oktober 2021, wurde in Rom das Hauptgebäude der Gewerkschaft CGIL von Faschist*innen überfallen und verwüstet. Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) spricht den Kolleg*innen der Gewerkschaft ihre Solidarität aus und verurteilt den Überfall aufs Schärfste.

Der Angriff geschah nach einer Demonstration der Gegner*innen der Covid-Zertifikat-Regelung (No Green Pass), die von Militant*innen der faschistischen Partei Forza Nuova angeführt und organisiert worden war. Bereits während der Demonstration in der Innenstadt Roms kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Danach zog ein gut organisierter Mob ungestört in Richtung des Hauptsitzes der CGIL. Der Vorfall erinnert stark an den Sturm der Trump-Anhänger*innen auf das Capitol in Washington.

«Dies ist ein Angriff auf die Demokratie und die gesamte Arbeitswelt, den wir entschieden bekämpfen werden. Niemand soll glauben, sie oder er könne das Land in den Faschismus zurückführen», erklärte der Generalsekretär der CGIL Maurizio Landini. Die Reaktion der Arbeiter*innen liess nicht lange auf sich warten. Kaum war die Nachricht des Überfalls bekannt, strömten Hunderte vor das Hauptgebäude ihrer Gewerkschaft, um es zu bewachen und verteidigen.

Der Kampf der Arbeiter*innen und der Gewerkschaft gegen den Faschismus ist auch der Kampf der PdAS. Nie wieder Faschismus!

Partei der Arbeit der Schweiz
11. Oktober 2021

Quelle: Partei der Arbeit der Schweiz – Nie wieder Faschismus!