Übernommen von SDAJ:

„Sieht das für Sie wie eine Wüste aus? Das ist lächerlich!“. Meint Tesa-Chef Elon Musk auf die Frage, ob seine neue Fabrik der Region das Trinkwasser stehle und kriegt sich vor Lachen kaum mehr ein. Für jemanden, der ernsthaft denkt, dass man mit E-Mobilität die Umweltkrise lösen kann, mag das auch eine nachvollziehbare Schlussfolgerung sein. Denn genau wie E-Autos sieht die brandenburgische Gemeinde Grünheide, oberflächlich betrachtet, tatsächlich sehr grün aus.

Doch die Wälder und Seen täuschen. Die gesamte Region ist von Dürre betroffen. Schon ohne Tesla wird seit Jahren mehr Grundwasser entnommen, als nachgebildet wird. Für die Menschen vor Ort heißt das z.B., dass sie ihre Gartenbewässerung zurückstellen müssen. Und dann kommt ein Großkonzern und baut seine sogenannte „Gigafabrik“, die zusätzlich so viel Wasser verbrauchen wird wie eine Stadt mit 40.000 Einwohnern. Ein weiterer Ausbau ist schon in Planung. Kann das gut gehen?

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Profitmaschine im Wasserschutzgebiet: Ist das Tesla-Werk in Grünheide ein Beitrag zur Klimarettung?