Übernommen von Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen:
Wie können wir gesellschaftliche Sicherheit stärken und Frieden nachhaltig gestalten – jenseits militärischer Antworten? Mit dieser Frage beschäftigt sich am Sonntag, den 21. Juni 2026, eine gemeinsame Veranstaltung der AG Friedenslogik im DFG-VK Bundesverband, des DFG-VK Landesverbands Hessen sowie des Alois-Stoff-Bildungswerks der DFG-VK NRW in Kassel.
Die aktuellen Kriege in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten sowie die zunehmende Militarisierung in Europa zeigen: Statt immer weiterer Aufrüstung braucht es Konzepte, die auf Dialog, Prävention und gesellschaftliche Stärke setzen. Genau hier setzt das wissenschaftlich fundierte Konzept der Friedenslogik an, das Prof. em. Dr. Hanne-Margret Birckenbach in Vortrag und Workshop vorstellen wird.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie friedenslogisches Denken und Handeln praktisch angewendet werden kann – sowohl in politischen Debatten als auch im Alltag der Friedensbewegung. Der anschließende Workshop widmet sich insbesondere der aktuellen Debatte um die Wehrpflicht und der Frage, wie friedenslogisch argumentiert und Dialogfähigkeit gestärkt werden kann.
Die Veranstaltung richtet sich an DFG-VK-Mitglieder, Friedensaktive und alle Interessierten, die Alternativen zur militärischen Sicherheitslogik kennenlernen und gemeinsam Methoden des „Friedenmachens“ erarbeiten möchten. Neben inhaltlicher Weiterbildung steht auch die Vernetzung innerhalb und außerhalb der Friedensbewegung im Mittelpunkt.
Ablauf
11:00 Uhr – Vortrag „Friedenslogik verstehen – friedensfähig werden!“
Eintritt frei
13:00 Uhr – Mittagsimbiss für Workshopteilnehmer:innen
13:45 Uhr – Workshop „Nein zur Wehrpflicht – friedenslogisch argumentieren. Dialogfähigkeit stärken!“
Teilnahmebeitrag: 25 Euro inkl. Mittagsimbiss
Anmeldung bis 15.06.2026 an: friedenslogik@dfg-vk.de
17:30 Uhr – Ende der Veranstaltung
Ort
Café Buchoase
Germaniastraße 14
34119 Kassel
Prof. em. Dr. Hanne-Margret Birckenbach ist Trägerin des Göttinger Friedenspreises 2023 und forscht seit vielen Jahren zu Friedens- und Konfliktforschung, Menschenrechtspolitik und internationalen Organisationen.
Unterstützt durch:

Quelle: Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen


