Start / Deutschland / Friedensbewegung / RHEINMETALL entrüsten! – Aktion zur Mitgliederversammlung in Düsseldorf

RHEINMETALL entrüsten! – Aktion zur Mitgliederversammlung in Düsseldorf

Übernommen von Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen:

Protest gegen Kriegsprofite vor der Hauptversammlung in Düsseldorf

Am 12. Mai 2026 protestieren wir um 5 vor 12 vor der Zentrale von Rheinmetall in Düsseldorf gegen die Hauptversammlung eines Konzerns, der wie kaum ein anderer von Krieg und Aufrüstung profitiert.

Rheinmetall gehört zu den größten Gewinnern des sogenannten Sondervermögens der Bundesregierung. Milliarden an öffentlichen Geldern fließen in die Aufrüstung und treiben Gewinne und Aktienkurse des Unternehmens immer weiter nach oben. Seit Beginn der großflächigen russischen Invasion der Ukraine ist der Aktienkurs von Rheinmetall um mehr als 1.500 Prozent gestiegen. Für uns ist klar: Dieser Anstieg ist kein abstrakter Marktmechanismus, sondern Ausdruck eines Systems, in dem Krieg profitabel ist.

Während weltweit Konflikte eskalieren und Menschen unter Krieg, Zerstörung und Flucht leiden, profitieren Investoren, Aktionärinnen und Aktionäre sowie Finanzakteure von der zunehmenden Militarisierung. Hinter den steigenden Kursen stehen nicht nur große institutionelle Anleger, sondern auch Banken, Versicherungen und Fonds – und damit indirekt viele Menschen, deren Geld dort investiert wird, oft ohne ihr Wissen.

Die Produkte von Rheinmetall tragen weltweit zur Eskalation von Konflikten bei und machen den Konzern mitverantwortlich für Krieg, Leid und Zerstörung in zahlreichen Regionen. Gleichzeitig werden bestehende Exportkontrollen durch Tochterfirmen im Ausland umgangen. Anstatt Verantwortung zu übernehmen und Perspektiven für eine friedliche Produktion zu entwickeln, baut Rheinmetall seine militärische Produktion weiter aus. Die zivile Sparte soll verkauft werden – ein Schritt, der die Abhängigkeit von Kriegsgeschäften weiter vertieft.

Dabei wäre eine Konversion hin zu ziviler Produktion längst möglich und dringend notwendig: für soziale Sicherheit, für eine ökologische Transformation und für eine friedliche Zukunft. Doch solange sich Krieg mehr lohnt als zivile Produktion, wird dieser Umbau blockiert.

Deshalb gehen wir auf die Straße.

Wir fordern:

  • den Stopp aller Rüstungsexporte von Rheinmetall,
  • ein Ende der Profite mit Krieg und Aufrüstung,
  • den Erhalt und Umbau der Produktion hin zu einer rein zivilen Industrie.

Es braucht endlich eine echte Konversion statt weiterer militärischer Expansion.

Kommt zur Protestaktion!

Datum: 12. Mai 2026
Uhrzeit: 11:55 Uhr
Ort: Rheinmetall-Zentrale, Rheinmetall-Platz 1, Düsseldorf
(Ecke Heinrich-Erhardt-Str./Rather Str.)

Gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen Aufrüstung und Kriegsprofite – und für eine Wirtschaft, die dem Leben dient statt seiner Zerstörung..

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de
01578/3452092

Quelle: Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

Markiert: