Übernommen von Die Linke:
»Am Montag fordert Friedrich Merz, die Gespräche mit der Linken zu beenden. Am Dienstag unterbrechen SPD und Grüne die Sondierungen. Wir begrüßen, dass die Grünen nun die Gespräche fortsetzen wollen.
Steffen Krach muss sich jetzt fragen lassen, ob er sich dem Druck aus dem Kanzleramt beugt, statt gemeinsam die Interessen der Berlinerinnen und Berliner zu vertreten. Und er muss sich entscheiden auf welcher Seite er steht, auf der Seite der Immobilienlobby oder der Mieterinnen und Mieter. Es liegt an ihm, den Weg für Gespräche über bezahlbare Mieten, gute Schulen und einen funktionierenden Nahverkehr wieder freizumachen.
Die Berliner Linke hat alle Vereinbarungen eingehalten. Alle 44 Abgeordneten haben sich unmissverständlich gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens ausgesprochen.
Bei der Berlin-Wahl haben die Wählerinnen und Wähler deutlich gemacht, dass sie sich ein wieder bezahlbares Leben wünschen. Diese Hoffnung sollte die Berliner SPD nicht zerstören, nur weil Friedrich Merz mit hilflosen Störmanövern aus dem Kanzleramt gegen ein Berlin der Hoffnung wettert. Jetzt muss es darum gehen, die großen sozialen Probleme der Stadt anzugehen.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Gespräche bald fortgesetzt werden können.«
Quelle: Die Linke

