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Nach Rückkehr aus Exil: Indigenen-Anführer verurteilt Ölunternehmen | Drucken |  E-Mail
Peru
Montag, den 21. Juni 2010 um 10:53 Uhr

Alberto PizangoKurz nach seiner Rückkehr aus dem politischen Asyl in Nicaragua, wo er elf Monate verbracht hatte, hat Alberto Pizango, Präsident von Perus größter Indigenen-Organisation AIDESEP, das französische Erdölunternehmen Perenco scharf kritisiert, weil es die Existenz unkontaktierter indigener Gruppen in einem entlegenen Teil des peruanischen Amazonasgebiets bestreitet. Das Erdölunternehmen plant dort eine Pipeline zu bauen, um Vorkommen von schätzungsweise 300 Mio. Barrel Rohöl auszubeuten.

 
Tödliche Bedrohung | Drucken |  E-Mail
Peru
Donnerstag, den 25. März 2010 um 14:36 Uhr

Pipeline bedroht Indigene im RegenwaldDas englisch-französische Ölunternehmen Perenco will im peruanischen Amazonas-Regenwald eine Pipeline legen, über die schätzungsweise 300 Millionen Barrel Öl abtransportiert werden sollen. Diese Pipeline bedeutet jedoch eine tödliche Gefahr für die in dieser Region isoliert lebenden indigenen Völker, auf die der Konzern keine Rücksicht nehmen will. In einem Bericht Perencos zu den möglichen sozialen und ökologischen Auswirkungen der Pipeline, die kürzlich auf der Internetseite des peruanischen Energieministeriums veröffentlicht wurde, werden die Indigenen nicht erwähnt, obwohl sie durch den Kontakt mit Mitarbeitern von Perenco erheblichen Schaden nehmen könnten. Es wird auch nicht auf die Tatsache eingegangen, dass die Pipeline durch ein geplantes Reservat der unkontaktierten Indigenen verlaufen würde.

 
»Pocahontas« an der Seite der peruanischen Indígenas | Drucken |  E-Mail
Peru
Sonntag, den 14. Juni 2009 um 23:33 Uhr
Die 19 Jahre alte US-amerikanische Schauspielerin Q'orianka Kilcher, die in Terrence Malicks Film »The New World« die Häuptlingstochter Pocahontas spielte, hat sich öffentlich auf die Seite der peruanischen Indígenas gestellt und die peruanische Regierung scharf für die blutige Unterdrückung der Protestbewegung kritisiert. Kilcher, deren Vater ein in Peru lebender Quechua ist, sagte: »Ich habe gehört, dass (der peruanische Präsident) Alan García öffentlich erklärt hat, dass meine Geschwister aus Amazonien keine Bürger erster Klasse seien. Alle Peruaner sind erster Klasse.«
 
Alberto Pizango in Nicaraguas Botschaft | Drucken |  E-Mail
Peru
Mittwoch, den 10. Juni 2009 um 15:54 Uhr
Der von der peruanischen Regierung verfolgte Chef der Indígena-Organisatio Aidesep, Alberto Pizango, hat in der nicaraguanischen Botschaft in Lima Zuflucht gesucht und um politisches Asyl gebeten. Nicaraguas Botschafter Tomas Borge bestätigte, dass sich der Vorsitzende der Interethnischen Vereinigung für die Entwicklung des peruanischen Regenwaldes (Aidesep) in der diplomatischen Vertretung aufhält und teilte zugleich mit, dass die Regierung in Managua noch nicht darüber entschieden habe, ob sie dem Aktivisten Asyl gewährt.
 
Blut für Öl: Krieg um das Gebiet der Indígenas | Drucken |  E-Mail
Peru
Sonntag, den 07. Juni 2009 um 01:49 Uhr
In der peruanischen Amazonasregion eskalieren die Auseinandersetzungen um die von der Regierung in Lima geplante Öl- und Gasförderung in den von der indigenen Bevölkerung des Landes bewohnten Gebieten. Die Regierung versucht, die transnationalen Energie- und Bergbaukonzerne in den peruanischen Regenwald zu locken, damit diese dort Bodenschätze ausbeuten. Das aber bedroht die Lebensgrundlagen der Indígenas, die seit Wochen gegen die Regierungspläne protestieren.
 
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