Kuba 

Kuba reduziert Flüge aus einigen Ländern um Anstieg der importierten COVID-19 Fälle einzudämmen

Die Gesundheits- und Transportbehörden des Landes informierten am Montag in einer Pressekonferenz über eine Reihe von Maßnahmen, die als Folge des Anstieges von COVID-19 Infektionen im Zusammenhang mit internationalen Reisenden ab 1. Januar in Kraft treten.

Dr. Francisco Durán García, der nationale Direktor für Epidemiologie des Gesundheitsministeriums kündigte an, dass mit Beginn des neuen Jahres die Einreise von Reisenden aus den USA, Mexiko, Panama, Haiti und der Dominikanischen Republik reduziert werde.

Diese Maßnahme betreffe die Länder mit den meisten positiven COVID-Raten pro 1000 Fälle mit 12.9 Kranken aus den USA, 12,6 aus der Dominikanischen Republik, 11,7 aus Mexiko,9,7 aus Haiti, 4,6 aus Panama und 2,2 aus den Bahamas.

Dazu sagte die für Internationale Luftbeförderung des Instituts für Zivile Luftfahrt (IACC) zuständige Direktorin Mercedes Vázquez González, dass 38 Fluggesellschaften, die im Land operieren, darüber informiert worden seien, dass, als Angleichung der Flüge aus den vorher erwähnten Länder ab dem 10.Januar ein negativer PCR Test für die Einreise ins Land verpflichtend sei.

Im Fall der Reisenden die vor der Anpassung entweder in Kuba oder anderen Ländern gestrandet seien, beantragten die Fluggesellschaften genau wie bereits zuvor eine Genehmigung zur Durchführung humanitärer Flüge . Die Behörden betonten, dass es ich dabei um eine zeitlich begrenzte Maßnahme handle, die sich ändern könne, sobald die epidemiologische Situation des Landes dies zulasse.

Dr. Durán García erinnerte an die bereits im Land verabschiedete Verfügung, die am 10.Januar in Kraft treten wird über die negativen PCT Test, den jeder Reisende bei seiner Ankunft im Land vorweisen müsse und der nicht älter als 72 Stunden sein dürfe. Er fügte hinzu, dass auch in den aktualisierten Protokollen, der ausländische Reisende, der kein Tourist ist, den Test am Flughafen und am fünften Tag in seiner Unterkunft durchführen müsse.

Er betonte die Bedeutung der Isolierung innerhalb der Unterkunft und die Maßnahmen, die die dort lebenden Familienangehörigen ergreifen müssten. Entsprechend der epidemiologischen Situation des Landes werde man entscheiden, ob die Isolierung der internationalen Reisenden nicht in Institutionen erfolgen solle.

Ein weiterer Aspekt bei der Perfektionierung des Protokolls des Gesundheitsministeriums ist die Zusammenarbeit mit den Massenorganisationen zur Einhaltung der vom Land festgelegten Maßnahmen.

In diesem Zusammenhang sagten die Gesundheitsbehörden, dass man Aktive auswählen und ausbilden werde, die zusammen mit dem medizinischen Personal dazu beitragen, dass Reisende und Familienangehörige zuhause bleiben und außerdem an der Bewusstmachung des Risikos, das die Krankheit in sich birgt.

Andererseits betonte Dr. Durán García seien Kapazitäten für die Unterkunft von kubanischen Reisenden vorhanden, in deren Wohnungen die Voraussetzungen nicht gegeben seien. Auch gebe es Isolierungszentren unter Hotelbedingungen für Reisende, die dies wünschen und die Kosten übernähmen.

Quelle: Granma – Kuba reduziert Flüge aus einigen Ländern um Anstieg der importierten COVID-19 Fälle einzudämmen

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