„Bolivien will heute die Beziehungen wiederherstellen, die von der de facto Regierung Jeanine Añez zu Venezuela, Mexiko, Kuba, Argentinien, Nicaragua und dem Iran eingefroren worden waren“, erklärte der bolivianische Außenminister Rogelio Mayta.

In Verlautbarungen gegenüber der lokalen Presse bekräftigte der Außenminister, dass der bolivianische Staat im Rahmen der Achtung der Souveränität mit allen Ländern der Welt interagieren müsse und stellte klar, dass es mit Venezuela bereits einen Wiederherstellungsplan gebe.

„Wir müssen in der Einheit der Region vorankommen, und deshalb müssen wir mit allen Nationen in einen Dialog treten“, sagte Mayta, der die Entscheidungen der von Jeanine Áñez geleiteten Exekutive bedauerte.

Seiner Meinung nach trafen die Putschisten politische Maßnahmen, um den Anweisungen der Vereinigten Staaten Folge zu leisten. In diesen elf Monaten löschten sie Bolivien aufgrund unnötiger und übertriebener Spannungen von der Landkarte, „die wir bereits im Begriff sind wieder zu normalisieren“, bemerkte er.

Bei der Herausforderung, diese Beziehungen wieder aufzubauen und bolivianische Botschafter in diesen Ländern zu ernennen, werden sie in diesem Rahmen mit Kuba zusammenarbeiten, um Vereinbarungen wie den Export von Holz und anderen Produkten wiederherzustellen.

Der Außenminister wies darauf hin, dass es mit der Karibikinsel viele Abkommen gebe, die wiederhergestellt werden müssten, und dass er sich auch mit der europäischen Sphäre befasse, in der er sich auf Russland spezialisiert habe, eine Nation, mit der es ein „ausgezeichnetes Maß an Dialog, Verständnis und Zusammenarbeit“ gebe, erklärte er..

In Bezug auf die Beziehungen zum Iran werde man versuchen, die bolivianische Botschaft in der Islamischen Republik wieder zu eröffnen, die den außenpolitischen Maßnahmen der US-Regierung mit am kritischsten gegenübersteht.

(Quelle: Prensa Latina)

Quelle: Granma – Wiedereröffnung von durch Boliviens de facto Regierung Añez geschlossenen Botschaften