Am Donnerstag, den 25. März 2021 hat das Hamburger Abendblatt einen Artikel zum geplanten Stellenabbau bei der HHLA unter dem Titel „Bei der HHLA droht massiver Jobbabbau an den Terminals“ veröffentlicht. Darin wird der HHLA-Vorstand Torsten Seebold in indirekter Rede zitiert: „Darüber befinde man sich derzeit in Gesprächen mit der Gewerkschaft ver.di und den Betriebsräten“. Dazu erklärt der Fachbereich Verkehr in ver.di Hamburg: es gibt keine Gespräche zum Stellenabbau bei der HHLA mit ver.di.

„Wir wissen nicht, mit wem Herr Seebold redet. Natürlich sind wir zu Gesprächen bereit, sollten diese an uns herangetragen werden und unsere Vertrauensleute und Tarifkommissionen dem zustimmen“, so Stephan Gastmeier, Gewerkschaftssekretär im Fachbereich Verkehr bei ver.di Hamburg.

„Wir können nur hoffen, dass Kollege Seebold mit den Richtigen spricht. Angesichts der Dimension des geplanten Stellenabbaus mit Auswirkungen auf den gesamten Hafen, einschließlich des Gesamthafenbetriebs, werden auf die HHLA begrenzte Gespräche nicht ausreichen, zumal auch bei Eurogate Einschnitte in bislang ungekannter Höhe geplant sind. Als Aufsichtsratsvorsitzender des GHB muss Herr Seebold auch diese Kolleg*innen und ihre berufliche Zukunft im Blick haben“, sagt Natale Fontana, Landesfachbereichsleiter Verkehr bei ver.di Hamburg.

Quelle: ver.di Hamburg – Mit wem spricht die HHLA?