Mit wem spricht die HHLA?

Am Donnerstag, den 25. März 2021 hat das Hamburger Abendblatt einen Artikel zum geplanten Stellenabbau bei der HHLA unter dem Titel „Bei der HHLA droht massiver Jobbabbau an den Terminals“ veröffentlicht. Darin wird der HHLA-Vorstand Torsten Seebold in indirekter Rede zitiert: „Darüber befinde man sich derzeit in Gesprächen mit der Gewerkschaft ver.di und den Betriebsräten“. Dazu erklärt der Fachbereich Verkehr in ver.di Hamburg: es gibt keine Gespräche zum Stellenabbau bei der HHLA mit ver.di.

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Rüstungstransporte im Hamburger Hafen verbieten

Der Hamburger Hafen soll nicht länger Drehscheibe für Kriege sein. Über den Hafen gehen täglich mehrere Tonnen Kriegsgerät und Munition in verschiedene Regionen der Welt. Über 1.000 Container mit der tödlichen Fracht werden jährlich verladen. Bomben, Panzer, Kleinwaffen und Munition, Kernbrennstoffe, Torpedoaufzüge für U-Boote sowie Kriegsschiffe und Ersatzteile gehen über Hamburg unter anderem nach Mexiko, Brasilien oder Kolumbien. Auch Saudi-Arabien und die Türkei erhalten Rüstungsgüter aus der Hansestadt, mit denen sie unter anderem Krieg in Syrien und im Jemen führen. Allein im ersten Quartal 2020 wurden trotz Pandemie Panzerkampfwagen und…

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Änderungskündigung gegen Heike R. laut LAG unwirksam!

Beim heutigen Landesarbeitsgerichtstermin hat das Gericht gegen EUROGATE und für Heike R. entschieden. In der Presseerklärung des LAG heißt es: „Das Landesarbeitsgericht hat heute festgestellt, dass die Änderungskündigung einer Großgerätefahrerin im Hamburger Hafen unwirksam ist. Die von der Klägerin in einem Vorprozess erstrittenen Arbeitszeiten gelten fort. Zur Unwirksamkeit der Kündigung in diesem besonderen Einzelfall führe, dass sich das beklagte Unternehmen nicht darauf beschränkt habe, die Arbeitszeiten der Arbeitnehmerin im dringenden betrieblichen Umfang zu ändern, sondern darüber hinaus gegangen sei.“

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Solidarität mit Heike R. – Montag Arbeitsgerichtstermin

Am Montag, dem 15. März 2021 um 12:00 Uhr, findet eine ver.di-Solidaritätsaktion vor dem Arbeitsgericht Hamburg statt. ver.di HH fordert die Rücknahme einer Änderungskündigung durch Eurogate gegen Heike Röhrs. Eurogate ist gegen das ver.di-Mitglied mit einer Änderungskündigung vorgegangen, obwohl das Arbeitsgericht bereits entschieden hatte, dass die Kollegin ein Anrecht auf Teilzeitarbeit zu familienfreundlichen Arbeitszeiten hat.

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Proteste gegen Bundeswehr beim Hafengeburtstag

Rund 50 AntimilitaristInnen haben am Sonnabend mit vielfältigen Aktionen gegen den Auftritt der Bundeswehr im Rahmen des 827. Hamburger Hafengeburtstags an der Überseebrücke protestiert. Eine Gruppe enterte während des »Open-Ship«-Besuchsprogramms die Fregatte »Brandenburg« der deutschen Marine mit einem Transparent »War starts here«. Vor der Gangway wurde die Schiffsaktion von einer weiteren Gruppe mit einem Transparent »Let’s stop it here – Bildung ohne Bundeswehr« unterstützt. Sprechchöre wie »Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt« und Aktionstheater begleiteten die Aktivitäten vor Ort.

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Atomkraftgegner vor Gericht

Vor dem Amtsgericht Hamburg-Harburg laufen Prozesse gegen AtomkraftgegnerInnen, die sich an Aktionen gegen Urantransporte und die Atomumschlagfirma C. Steinweg, Betreiberin des Süd-West-Terminals in Hamburg, beteiligt haben. Über das Terminal von C. Steinweg werden zahlreiche Atomtransporte abgewickelt, die der Versorgung von Atomanlagen weltweit dienen. Immer wieder werden dabei Mängel an den Urancontainern festgestellt, zum Beispiel Beulen odr abgelaufene CSC-Zertifizierungen (vergleichbar mit einer TÜV-Plakette). Wie jetzt ans Licht gekommene Schriftstücke zeigen, informierte die Innenbehörde den Senat bei Nachfragen zu einem solchen Fall bewusst falsch.

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