Tarifrunde Einzelhandel NRW: Warnstreiks gehen in Ratingen in die 3. Runde

Nach ersten Warnstreiks am vergangenen Dienstag (11.5.) im Einzelhandel im Raum Köln und am Mittwoch (12.5.) im Einzelhandel im Raum Hagen sowie im Groß- und Außenhandel in Hamm, erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nun weiter den Druck. Am Freitag (14.5.) gehen deshalb in Ratingen die Warnstreiks im Bereich des Lebensmittelhandels in die 3. Runde.

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100 Tage Zeit – sonst Streik

Berlins Krankenhausbewegung hat heute Nachmittag vor dem Roten Rathaus klargemacht: Entweder steigen die Arbeitgeber jetzt, mit unterstützendem Rückenwind durch die Politik, in ernsthafte Tarifverhandlungen ein, schließen mit ver.di bis zum 20. August einen Tarifvertrag Entlastung und einen Tarifvertrag für die Vivantes- Tochterunternehmen auf TVöD-Niveau ab – oder die Kolleg*innen sind einen Monat vor den Wahlen bereit, in den Streik zu treten.

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Warnstreiks in NRW gehen weiter: Groß- und Außenhandel schließt sich an

Nach den ersten Warnstreiks im Einzelhandel am Dienstag (11.5.) gehen die Warnstreiks am Mittwoch (12.5.) im Raum Hagen im Lebensmittelhandel weiter. Auch der Groß- und Außenhandel schließt sich im Edeka Außenlager Hamm an. ver.di fordert für die Beschäftigten des Einzelhandels 4,5 Prozent plus 45 Euro mehr Gehalt, Lohn und Ausbildungsvergütung sowie ein Mindeststundenentgelt von 12,50 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Außerdem fordert die Gewerkschaft von den Arbeitgebern die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Im Einzelhandel NRW sind rund 700.000 Personen beschäftigt, im Groß- und Außenhandel circa 336.000.

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EInzelhandel: Erste Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Nachdem die Arbeitgeber des Handelsverbands NRW in der ersten Verhandlungsrunde (5.5.) für die rund 700.000 Beschäftigten des Einzelhandels in NRW kein Angebot unterbreitet haben, erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) nun den Druck. Am Dienstag (11.5.) kommt es deshalb in der Region Köln/Bonn zu ersten Warnstreiks, u.a. im Lebensmittel- sowie im Möbeleinzelhandel.

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ver.di NRW kritisiert die Spaltung bei der Impfpriorisierung 3 durch die Landesregierung

Gestern teilte die Landesregierung mit, dass in Nordrhein-Westfalen nun auch die Priorisierungsgruppe 3 geimpft wird. Allerdings könne aufgrund des begrenzten Impfstoffangebots nicht allen Menschen sofort ein Impfangebot gemacht werden. Auf die zusätzliche Unterteilung der Landesregierung reagiert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di in NRW) mit Unverständnis.

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ver.di-Mitglieder stimmen für Tarifergebnis bei DB-Direkt

Bei der heute zu Ende gegangenen ver.di-Rückurabstimmung zum Tarifverhandlungsergebnis bei der Deutsche Bank Direkt GmbH (DB Direkt) erhielt ver.di für das jüngst erzielte Tarifverhandlungsergebnis eine hohe Zustimmung. Damit votierten die Mitglieder auch für ein Ende des wochenlangen Streiks. „Das zeigt, dass sich die starke Beteiligung und der lange Atem im Streik für die Beschäftigten ausgezahlt hat.“, so Jan Duscheck, Bundesfachgruppenleiter Banken.

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Hafenprotest am 9. Mai an den Landungsbrücken

Am kommenden Sonntag, 09. Mai 2021, ruft ver.di die Mitglieder im Hafen zu einer Protestkundgebung gegen die Einsparpläne im Hafen auf: 13:00 Landungsbrücken vor dem alten Elbtunnel Höhe Hard Rock Cafe. Allein die HHLA plant Einsparungen von über 800.000 Arbeitsstunden (ca. 15%) an einem Terminal. Eurogate spricht von jährlichen Einsparungen in Höhe von 40 Millionen Euro. Dies führt zu gravierenden Einschnitten bei den knapp 1000 Arbeitsplätzen des Gesamthafenbetriebes, der langfristig in seiner Existenz bedroht ist.

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Versammlungsfreiheit ist existenziell für unsere Demokratie

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) lehnt den Gesetzentwurf der Landesregierung zum Versammlungsgesetz in ihrer heutigen Stellungnahme für den Rechts- und Innenausschuss ab. Die Landesleiterin Gabriele Schmidt vertrat im Ausschuss als geladene Sachverständige der Grünen die Positionen von ver.di NRW. Sie kritisierte die Unbestimmtheit vieler Paragraphen, die für Bürgerinnen und Bürger als Teilnehmende von Versammlungen mögliche Rechtsfolgen nicht klar erkennen lassen.

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Einzelhandel ohne Angebot

Zur heutigen ersten Verhandlungsrunde für den nordrhein-westfälischen Einzelhandel in Düsseldorf erschienen die Arbeitgeber ohne Angebot – Enttäuschung bei den Beschäftigten. ver.di fordert für die rund 700.000 Verkäuferinnen und Verkäufer in NRW 4,5 Prozent plus 45 Euro mehr Gehalt, Lohn und Ausbildungsvergütung sowie ein Mindeststundenentgelt von 12,50 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Außerdem fordert die Gewerkschaft von den Arbeitgebern die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Dagegen verweigern sich die Arbeitgeber jedoch vehement.

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