Bei der heute zu Ende gegangenen ver.di-Rückurabstimmung zum Tarifverhandlungsergebnis bei der Deutsche Bank Direkt GmbH (DB Direkt) erhielt ver.di für das jüngst erzielte Tarifverhandlungsergebnis eine hohe Zustimmung. Damit votierten die Mitglieder auch für ein Ende des wochenlangen Streiks. „Das zeigt, dass sich die starke Beteiligung und der lange Atem im Streik für die Beschäftigten ausgezahlt hat.“, so Jan Duscheck, Bundesfachgruppenleiter Banken.

Der zwölfwöchige Arbeitskampf ab Anfang des Jahres war einer der längsten und härtesten im Kreditgewerbe. „Wegen der pandemiebedingten Einschränkungen war es besonders schwierig einen so langen Streik zu organisieren“, so Duscheck. Der Tarifkonflikt habe daher höchste Aufmerk-samkeit innerhalb und außerhalb des Deutsche Bank Konzerns genossen.

Nach zehnmonatigen Tarifverhandlungen und wochenlangen Streiks war in der Tarifauseinandersetzung zwischen ver.di und dem Dienstleister der Deutschen Bank ein Verhandlungsergebnis erzielt werden. Dieses beinhaltet 3,5 Prozent mehr Gehalt und den stufenweisen Aufbau eines bislang fehlenden 13. Gehalts.

Quelle: ver.di – ver.di-Mitglieder stimmen für Tarifergebnis und für ein Ende des Streiks bei der Deutsche Bank-Tochter DB-Direkt