Tarifrunde Einzelhandel NRW: Warnstreiks gehen in Ratingen in die 3. Runde

Nach ersten Warnstreiks am vergangenen Dienstag (11.5.) im Einzelhandel im Raum Köln und am Mittwoch (12.5.) im Einzelhandel im Raum Hagen sowie im Groß- und Außenhandel in Hamm, erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nun weiter den Druck. Am Freitag (14.5.) gehen deshalb in Ratingen die Warnstreiks im Bereich des Lebensmittelhandels in die 3. Runde.

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ver.di-Mitglieder stimmen für Tarifergebnis bei DB-Direkt

Bei der heute zu Ende gegangenen ver.di-Rückurabstimmung zum Tarifverhandlungsergebnis bei der Deutsche Bank Direkt GmbH (DB Direkt) erhielt ver.di für das jüngst erzielte Tarifverhandlungsergebnis eine hohe Zustimmung. Damit votierten die Mitglieder auch für ein Ende des wochenlangen Streiks. „Das zeigt, dass sich die starke Beteiligung und der lange Atem im Streik für die Beschäftigten ausgezahlt hat.“, so Jan Duscheck, Bundesfachgruppenleiter Banken.

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Tarifflucht beenden, Dumpinglöhne bekämpfen, Gesundheit schützen!

Pünktlich zum Auftakt der Tarifverhandlungen für den Einzel- und Versandhandel hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten in sieben Versandzentren des Handelsunternehmens Amazon zum Streik aufgerufen. Unter dem Motto „Tarifflucht beenden, Dumpinglöhne bekämpfen, Gesundheit schützen!“ soll die Arbeit in der Nacht von Sonntag auf Montag (3. Mai 2021) in Werne, Leipzig, Rheinberg, Bad Hersfeld (zwei Standorte), Koblenz und Graben niedergelegt werden. Die Gewerkschaft fordert vom Konzern die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels sowie den Abschluss eines Tarifvertrags ‚Gute und gesunde Arbeit‘.

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Streik bei BMW in Leipzig

Mit der dienstäglichen Frühschicht traten die Arbeiterinnen und Arbeiter des BMW-Werks in Leipzig in den Streik. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie: Die IG Metall fordert für die Bundesländer Sachsen, Brandenburg und Berlin eine Angleichung der Löhne auf „Westniveau“, während der Unternehmerverband auf dem Gebiet der ehemaligen DDR freilich weiterhin billiger produzieren lassen will.

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Handwerker seit 60 Tagen im Streik

Anlässlich des 60. Streiktags bei der TSP GmbH kommen Beschäftigte verschiedener NRW-Standorte am Dienstag (20.4.) um 10 Uhr in Düsseldorf vor der LEG-Zentrale zu einer Menschenkette zusammen, bei der sie eine Maske des Schweigens tragen werden. Die Streikenden fordern weiterhin die Aufnahme von Tarifverhandlungen. Die Arbeitgeberseite war bisher nicht bereit, um einen Tarifvertrag für die rund 420 handwerklich Beschäftigten in NRW zu verhandeln. Auch der LEG-Konzern erteilte möglichen Gesprächen, trotz erneuter Rekordgewinne, eine klare Absage.

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Streikende protestieren vor Deutsche-Bank-Filialen

Beschäftigte der Deutsche Bank Direkt GmbH (DB Direkt), die seit Ende Januar unbefristet für ein verbessertes Arbeitgeberangebot streiken, werden ab Montag, 12. April 2021 in Berlin und im Rhein-Ruhrgebiet vor ausgewählten Filialen der Deutschen Bank ihren Protest artikulieren. Deutsche-Bank-Kunden werden mit dieser ungewöhnlichen Maßnahme über den Tarifkonflikt beim Call-Center-Betreiber informiert.

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40.000 Amazon-Beschäftigte im Streik

Ende März kam es zu einem bedeutsamen Streik der Arbeiterinnen und Arbeiter von Amazon: Rund 40.000 Beschäftigte legten ihre Arbeit nieder, um gegen die eklatanten Ausbeutungsverhältnisse des Monopolkonzerns anzukämpfen. Neben zermürbenden Arbeitszeiten und niedrigen Löhnen sind die Arbeiterinnen und Arbeiter von Amazon auch noch mit großen Mängeln bei den Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 konfrontiert. Während es dem Management darum geht, Profite zu sichern und massiv zu steigern, sind Amazon-Beschäftigte (nicht nur in Italien) einem sehr hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt.

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