Streik bei HHLA-Töchtern endet heute Nacht

Auch am dritten Tag des Tarifkonflikts um familienfreundliche Arbeitszeiten bei den HHLA-Töchtern SCA und SCB wird der Streik aufrechterhalten. Der Streik hat zu erheblichen Einbrüchen auch im Umschlag geführt, nachdem zu Beginn Sicherheitsbedenken von Kolleg*innen durch die HHLA nicht ausgeräumt werden konnten. Heute Abend um 23:45 Uhr wird der Streik beendet. Am Freitag, dem 05.02.2021, werden sich die Tarifparteien erneut zusammensetzen.

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Deutsche Bank Direkt: 94 Prozent der Beschäftigten wollen streiken

Bei der Urabstimmung der Beschäftigten der Deutsche Bank Direkt GmbH haben 94 % der ver.di-Mitglieder für eine Ausweitung und Intensivierung des Arbeitskampfes votiert. „Nach den Warnstreiks der letzten Wochen ist das ein starkes Signal! Es spiegelt die Unzufriedenheit der Beschäftigten mit der Arbeitgeberseite wider, die seit einem halben Jahr ein verhandlungsfähiges Tarifangebot verweigert“, so Roman Eberle, der bei ver.di verantwortliche Gewerkschaftssekretär für die DB Direkt.

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Solidarität mit türkischen Arbeitern

Seit dem 25. Dezember 2020 befinden sich die Arbeiter der Fabrik Baldur Sübsansiyon in der türkischen Stadt Kocaeli im Arbeitskampf. Die Kolleginnen und Kollegen kämpfen dort bereits seit fünf Jahren für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen, für die Anerkennung ihrer Gewerkschaft und aktuell für die Wiedereinstellung der gekündigten Arbeiter. Aus diesem Anlass führten das Zukunftsforum Stuttgarter Gewerkschaften, der Metallertreff und DIDF Stuttgart am 19. Januar eine Aktion vor Daimler in Mettingen und Untertürkheim durch. Mit Transparenten, Schildern und Flyern machten die Gewerkschafter auf den Streik des Daimler-Zuliefererers Baldur aufmerksam.

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Streiks im Wach- und Sicherheitsgewerbe Bayern

Nachdem der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) in der 3. Verhandlungsrunde im Dezember 2020 sein Angebot im Vergleich zur Vorrunde noch einmal verschlechtert hat, erhöht ver.di nun den Druck auf die Arbeitgeber und ruft für Montag, den 25. Januar, zu Warnstreiks auf. Zum Streik sind u.a. aufgerufen die Bewachung der kerntechnischen Anlagen (Gundremmingen, Isar, Grafenrheinfeld), die Werksfeuerwehr und Werkschutz bei ZF in Schweinfurt, sowie die Beschäftigten an einigen Standorten bei der Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft, Fürst Sicherheit in Nürnberg, Ehrl Bewachungsdienst in Nürnberg und Erlanger Sicherheitsgesellschaft GmbH.

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Türkei: Cargill-Arbeiter 1.000 Tage im Streik

„Wir sind die Staatsgewalt“, meinte die Polizei, die den Arbeitern nicht erlaubte, ein Statement vor dem türkischen Ministerium für Land- und Forstwirtschaft abzugeben. Sie drohte den Arbeitern mit den Worten: „Wir werden euch zeigen, was wir können, macht euch keine Sorgen“. Die Arbeiter, die festgenommen und dann wieder freigelassen wurden, wurden daraufhin zweimal mit Geldstrafen belegt. Auf dem Rückweg vom Gewahrsam wurden sie beschuldigt, gegen die Ausgangssperre verstoßen zu haben, und das trotz des schriftlichen Berichts der Polizei, der belegte, dass sie aus Polizeihaft kamen.

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