Der aktuelle Report der 1. Arbeitsgruppe (WG1) des Weltklimarates (IPCC) stellt unmissverständlich klar, wie dramatisch die Lage ist. Die Menge an Emissionen, die noch ausgestoßen werden darf, um gefährliche Kipppunkte zu vermeiden, ist gering, der Zeitdruck riesig. Die Arbeitsgruppe 1 macht mit dem Bericht ebenfalls deutlich, wie groß die Gefahr durch andere Treibhausgase, wie etwa Methan ist.

Die Fridays For Future-Sprecher:in Luisa Neubauer reagiert darauf mit folgenden Worten: “Wir fordern die Neuverhandlung der Wahlprogramme. Alle Wahlprogramme müssen 1,5 Grad-konform sein. Wir stehen wenige Woche vor der Bundestagswahl in einem der Haupverursacherländer der Klimakrise und keine der Parteien hat eine angemessen Antwort auf die Drastik der Lage. Die Einhaltung vom Pariser Abkommen scheitert bisher nicht an der Physik, sondern am politischen Willen.”

Sprecherin Helena Marschall ergänzt: “Die Unfähigkeit der Politik diesen Katastrophen zu begegnen, treibt uns auf die Straße – wir appellieren an Menschen aus allen Generationen, sich uns anzuschließen. Zum globalen Klimastreik am 24. September werden wir uns an über 170 Orten gegen die aktuelle klimapolitischen Ignoranz wehren.”

Quelle: Fridays for Future – Pressestatement zur Veröffentlichung des IPCC-Berichts AR6