Klimaklage: Portugiesischer Kinder ziehen vor Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Germanwatch hat gemeinsam mit Fridays for Future Deutschland (FFF) heute einen Antrag beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gestellt, um einer Klimaklage von sechs portugiesischen Kindern und Jugendlichen als Streithelfer beizutreten. Sie unterstützen damit offiziell das Anliegen der jungen Klägerinnen und Kläger.

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Fridays For Future kritisiert Agrarpolitik

Im Rahmen der heute stattfinden Sonder-Agrarministerkonferenz kritisiert Fridays For Future, dass die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) noch immer keine bindenden Klimaziele enthält. Damit trägt die GAP zum Scheitern des Paris-Abkommens bei. Heute verhandeln die Agrarminister*innen von Bund und Ländern über die nationale Umsetzung der GAP und stellen damit die Weichen für die nächsten sieben Jahre Subventionspolitik. Die Aktivist*innen sehen in der GAP-Reform eine der größten Klimaentscheidungen des nächsten Jahrzehnts und in der nationalen Umsetzung die letzte agrarpolitische Möglichkeit das Versagen der EU im Umgang mit der Klimakrise abzuwenden.

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Bundesweite Aktionen „Gas ist keine Brückentechnologie!“

Am Freitag, den 22. Januar 2021, fanden in einigen deutschen Städten Aktionen von Fridays for Future gegen den massiven Ausbau fossiler Gasinfrastruktur statt. Unter dem Motto „Gas ist keine Brückentechnologie!“ forderten die Klimaaktivist:innen unter anderem in Rostock, Heidelberg und Berlin keine neuen Gaspipelines wie die geplante Pipeline “Nord Stream 2” zu bauen. Sie kritisierten die von der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern gegründete „Stiftung Klima- und Umweltschutz MV“, sowie die Pläne der niedersächsischen Landesregierung die Förderabgabe auf Erdöl und -gas auf den bundesrechtlichen Mindestsatz zu senken und bis 2030 festzuschreiben.

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Fridays for Future kündigt nächsten Aktionstag an

Fridays for Future ruft für den 19. März international zu Aktionen unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises (Keine weiteren leeren Versprechungen). Die Bewegung will damit erneut Klimagerechtigkeit und die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze verlangen. Mit Hinblick auf mehrere Landtagswahlen und die Bundestagswahl wollen die vor allem jungen AktivistInnen in Deutschland sofortige Maßnahmen von der Politik fordern, um die Emissionen zu senken.

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Klimaprotest in Berlin

Fünf Jahre nach dem Abschluss des Pariser Klimaabkommens und im Rahmen eines internationalen Aktionstags gegen Fracking unter dem Motto „Shale must fall“ finden heute von Extinction Rebellion, Ende Gelände Berlin und dem „Bündnis gegen fossiles Gas – No Room for Gas“ Proteste gegen Erdgas in Berlin, Göttingen, Jever, Kiel, Sassnitz und weiteren Städten statt.

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Fridays for Future demonstriert am Freitag für das 1,5-Grad-Ziel

Fridays for Future ruft zu Protesten am 11. Dezember unter dem Motto #FightFor1Point5 auf.Anlass ist das fünfjährige Bestehen des Pariser Klimaabkommens. Aktivist*innen in ganz Deutschland und weltweit machen an diesem Tag sowohl mit unterschiedlichen coronakonformen Aktionen als auch online auf das globale Scheitern der bisherigen Bemühungen die Klimakrise einzudämmen aufmerksam machen.

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Ende Gelände besetzt Baustelle im Dannenröder Wald

Seit den frühen Morgenstunden blockieren 800 Aktivist*innen von Ende Gelände die Autobahn-Baustelle im Dannenröder Wald in Hessen. Sie protestieren damit gegen die Klima-Zerstörung durch neue Autobahnen und für die sofortige Verkehrswende.    „Wir nehmen nicht länger hin, dass Regierungen für den Profit der Autokonzerne das Klima zerstören. Wir stoppen hier und heute den Auto-Kapitalismus.“, sagt Ronja Weil, Pressesprecherin von Ende Gelände. „Was wir jetzt brauchen, ist eine grundsätzliche Verkehrswende: Klimaschutz bedeutet, dass wir die deutsche Autoindustrie abwracken.“

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Aktivist*innen fordern Rückzug von „katastrophalem“ GAP-Vorschlag

Die Klimaaktivistinnen Adélaïde Charlier (Belgien), Anuna De Wever (Belgien), Luisa Neubauer (Deutschland) und Greta Thunberg (Schweden) werden am Mittwoch, 25. November, ein Online-Treffen mit (Kommisions-)Vizepräsident Frans Timmermans abhalten, um die Kommission aufzufordern, den aktuellen GAP-Vorschlag zurückzuziehen. Dieser würde die Ziele des Pariser Abkommens und des Green Deals der EU untergraben, so die Aktivistinnen.

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