Klimaklage: Portugiesischer Kinder ziehen vor Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Germanwatch hat gemeinsam mit Fridays for Future Deutschland (FFF) heute einen Antrag beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gestellt, um einer Klimaklage von sechs portugiesischen Kindern und Jugendlichen als Streithelfer beizutreten. Sie unterstützen damit offiziell das Anliegen der jungen Klägerinnen und Kläger.

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Endlich Klimagerechtigkeit schaffen

„Der Grund dafür, dass über zwei Millionen Menschen im Winter frieren, muss beim Namen genannt werden: Wir haben es mit Energiearmut zu tun. Für eines der reichsten Länder der Welt ist diese stille Tragödie ein Armutszeugnis und das Ergebnis von unsozialer Politik und Wirtschaft. Wenn Hunderttausende wegen zu hoher Energiepreise, die auch durch eine ungerechte Lastenverteilung der Energiewende entstehen, ihre Wohnungen im Winter nicht warm bekommen, ist das eine Frage fehlender Klimagerechtigkeit“, erklärt Lorenz Gösta Beutin, energie- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die aktuellen Zahlen…

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Der Klimawandel ist ohne Systemwandel nicht auf zuhalten

Die Fotos von politischen Seminaren ändern sich. Statt der Rücken aufmerksamer ZuhörerInnen zeigen diese Bilder aufgereihte Kacheln mit Gesichtern eines Videoprogramms. So auch am 6. Februar 2021 beim Seminar der Marx-Engels-Stiftung „Klima und internationale Politik“. Es ging bei diesem Seminar nicht um die Frage ob und wie E-Mobilität den Klimawandel vermeiden kann oder was Philosophen zur Arbeit und Natur zu sagen hatten, sondern um globale Aspekte des Klimawandels aus naturwissenschaftlicher Sicht. Dabei geriet die Frage nach der Bedeutung der politischen Ökonomie und der politischen Machtverhältnisse keineswegs an den Rand. Im…

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Ein Jahr nach Hanau

Statement aus der Klimagerechtigkeitsbewegung zum Jahrestag des Anschlags von Hanau „Es sind diese fließenden Formen rechten Terrors, die in den Handlungen Einzelner ihre mörderische Zuspitzung und Folge finden und damit niemals Einzeltaten sind. Schluss damit! Damit wir keine Angst mehr haben müssen, muss es politische Konsequenzen geben.“ Initiative 19. Februar Hanau

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Fridays for Future kündigt nächsten Aktionstag an

Fridays for Future ruft für den 19. März international zu Aktionen unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises (Keine weiteren leeren Versprechungen). Die Bewegung will damit erneut Klimagerechtigkeit und die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze verlangen. Mit Hinblick auf mehrere Landtagswahlen und die Bundestagswahl wollen die vor allem jungen AktivistInnen in Deutschland sofortige Maßnahmen von der Politik fordern, um die Emissionen zu senken.

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Nur wenn der Klimawandel Lüge ist, brauchen wir Wasserstoff nicht

Auch wenn wir davon ausgehen, daß unter bürgerlichen Vorzeichen eine Regierung nichts anderes ist als der oberste Verwaltungsrat des real existierenden Kapitalismus im jeweiligen Land, müssen wir von ihr verlangen, daß die Ziele der einzelnen Politikfelder übereinstimmen und sich nicht gegenseitig widersprechen sowie verunmöglichen um offiziell bekannt gegebene Ziele zu erreichen.

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Fridays for Future demonstriert am Freitag für das 1,5-Grad-Ziel

Fridays for Future ruft zu Protesten am 11. Dezember unter dem Motto #FightFor1Point5 auf.Anlass ist das fünfjährige Bestehen des Pariser Klimaabkommens. Aktivist*innen in ganz Deutschland und weltweit machen an diesem Tag sowohl mit unterschiedlichen coronakonformen Aktionen als auch online auf das globale Scheitern der bisherigen Bemühungen die Klimakrise einzudämmen aufmerksam machen.

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Aktivist*innen fordern Rückzug von „katastrophalem“ GAP-Vorschlag

Die Klimaaktivistinnen Adélaïde Charlier (Belgien), Anuna De Wever (Belgien), Luisa Neubauer (Deutschland) und Greta Thunberg (Schweden) werden am Mittwoch, 25. November, ein Online-Treffen mit (Kommisions-)Vizepräsident Frans Timmermans abhalten, um die Kommission aufzufordern, den aktuellen GAP-Vorschlag zurückzuziehen. Dieser würde die Ziele des Pariser Abkommens und des Green Deals der EU untergraben, so die Aktivistinnen.

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Bildung für die Zukunft – Klimawissenschaft für alle!

Vom 23.–27.11. rufen die Students for Future zur dritten Public Climate School auf. Diese wird aufgrund der Corona Pandemie komplett digital in Deutschland und Österreich stattfinden. In Bayern wird die PCS schon eine Woche früher, vom 16.-20.11.2020, stattfinden: zeitgleich mit den Nachhaltigen Hochschultagen der Landes-ASten-Konferenz (LAK) Bayern. Mit dem Projekt soll ein Modell für zukünftige Bildung geschaffen werden, in dem die Klimakrise verstärkt thematisiert wird und in dem Bildung offen für alle ist.

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