Gedenken auf Abwegen

Als der 27. Januar im Jahre 2005 von der UNO zum »Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust« deklariert wurde, konnte man bereits ahnen, daß hier eine neue Grundlage für eine Revision der Geschichte gelegt wurde. Die ursprünglich gute Absicht, den 60. Jahrestag der Befreiung des faschistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee der Sowjetunion für diesen Gedenktag auszuwählen, hat in der heutigen Berichterstattung über die unterschiedlichen Gedenkveranstaltungen kaum noch eine Bedeutung. Vor allem in Deutschland erinnert man sich in offiziellen Kreisen nicht gern an diese Leistung der…

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Erklärung der Lagergemeinschaft Auschwitz zum Holocaust-Gedenktag 2021

„Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen. Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben. Es kann wieder geschehen, überall.“ Diese Worte des italienischen Schriftstellers und Auschwitz-Überlebenden Primo Levi aus seinem 1986 veröffentlichten letzten Buch „Die Untergegangenen und die Geretteten“ beschreiben mit aller Klarheit seit vielen Jahren die Aufgabe, die sich seit dem Jahrtausendverbrechen des Holocaust stellt. Diese Aufgabe stellt sich nach Auffassung der Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer e.V. (LGA) nicht nur immer wieder neu, sondern in den letzten Jahren mit größerer Dringlichkeit.

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Aufruf von Betroffenen des „Radikalenerlasses“ an die Politik: Beenden Sie die Berufsverbotepolitik endlich offiziell!

Start einer bundesweiten Unterschriftensammlung in Vorbereitung des 50. Jahrestages im Januar 2022 Aktuell fällt im Zusammenhang mit den Einschränkungen im Rahmen der derzeitigen Covid-19-Maßnahmen der Begriff des Berufsverbots. Und in der Tat ist es für Hunderttausende Menschen derzeit eine große Belastung, dass sie in ihrem Beruf nicht arbeiten können. Das sorgt für Unsicherheit und Existenzängste, selbst wenn es staatliche Unterstützungs-maßnahmen gibt – die aber nicht alle erhalten und die hinten und vorne nicht ausreichen.

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Happy Birthday Engels!

Alles Gute zum Geburtstag: Heute vor 200 Jahren wurde Friedrich Engels geboren, ein Anlass zum Feiern! Während Viele beim Marxismus vor allem an Karl Marx denken, wird die historische Rolle von Engels oft unterschätzt: Ohne ihn wäre die Entwicklung vom utopischen Sozialismus zum wissenschaftlichen Sozialismus so nicht möglich gewesen. Er unterstützte Marx in seinen Arbeiten, entwickelte den Marxismus mit ihm zusammen und bewies sich auch selbst als Theoretiker und Revolutionär.

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75 Jahre Nürnberger Prozess

Zum gestrigen Jahrestag des Auftakts der Nürnberger Prozesse veröffentlichte die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer/Bund der Antifaschisten (Fédération Internationale des Résistants/Association antifasciste, FIR) ein Statement. In diesem heißt es, dass bereits im Oktober 1943 in Moskau festgelegt wurde, „dass die faschistischen Hauptkriegsverbrecher sich vor einem Gericht der Völker verantworten sollten.

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30 Jahre „Wiedervereinigung“

„Blühende Landschaften“ waren es, die den Menschen in der DDR versprochen wurden. Doch mit der D-Mark kam die Treuhand. Westdeutsche Kapitalisten kauften ehemalige volkseigene Betriebe für symbolische Beträge. Um die innerdeutsche Konkurrenz auszuschalten, wurden die Betriebe dicht gemacht. Dadurch erlebten die Menschen im Osten etwas, das sie aus der DDR nicht kannten: das Leid der Arbeitslosigkeit.

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NS-Skandal bei Heckler & Koch – Kritische Aktionär*innen H&K fordern völlige Neuorientierung

Die Kritischen Aktionär*innen H&K fordern einen unabhängigen Historikerbericht zur Firmengeschichte von Heckler & Koch und eine neue Namensgebung für die Heckler & Koch-Gruppe und die Heckler & Koch-Straße. Zudem erweitern die Kritischen Aktionär*innen H&K die Forderung nach einem Fonds für die Opfer der Rüstungsexporte von Heckler & Koch und für Zwangsarbeiter*innen in der NS-Zeit.

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DKP zum Jahrestag des »Mauerbaus«

Zum Jahrestag des sogenannten „Mauerbaus“ erklärt Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP: Am 13. August jährt sich die Sicherung der Staatsgrenze der DDR zur BRD und nach Westberlin. Dies wird gemeinhin als „Mauerbau“ bezeichnet, auch, wenn es eine Mauer lediglich an der Grenze nach Westberlin gab. Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass keinem Verantwortlichen in der DDR oder in den anderen Staaten des Warschauer Vertrages diese Entscheidung leichtfiel. An dieser Grenze gab es in den folgenden Jahrzehnten Tote, Menschen, die versuchten illegal diese Grenze zu überwinden und Grenzsoldaten, die in…

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