US-Konzern unter Arbeiterkontrolle

Venezuelas Regierung hat mit der Verstaatlichung auf die Schließung des US-Sanitärmittelkonzerns Kimberly Clark reagiert. Nachdem das US-Unternehmen am Wochenende mitgeteilt hatte, den im Bundesstaat Aragua gelegenen Betrieb zu schließen, übernahmen am Montag die willkürlich entlassenen Arbeiter den Betrieb. Arbeitsminister Oswaldo Vera bestätigte die »Besetzung« des Unternehmens, um die dort entstandene Situation zu bereinigen. Er stützte sich dabei auf das Arbeitsgesetz, die das Ministerium verpflichtet, für eine Wiederaufnahme der Arbeiten zu sorgen, wenn die Produktion in einem Betrieb in betrügerischer oder illegaler Weise eingestellt wurde.

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Eine Million Sozialwohnungen

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am Mittwoch (Ortszeit) in Maracay die millionste Sozialwohnung des Programms »Gran Misión Vivienda Venezuela« übergeben. Im Rahmen dieses 2011 gestarteten Bauprogramms sollen insgesamt zwei Millionen Wohnungen gebaut werden, die zu fast symbolischen Preisen ihren neuen Bewohnern übergeben werden. Allein 2015 wurden mehr als 315.000 neue Wohnungen geschaffen, teilte Maduro mit. Dieses »Wunder« sei gelungen, obwohl die Gegner der Regierung mit ihrem Wirtschaftskrieg versucht hätten, den Programmen die wirtschaftliche Grundlage zu entziehen.

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