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Lateinamerika und Karibik
Chávez dementiert angebliche Krebserkrankung | Drucken |  E-Mail
Venezuela
Freitag, den 27. August 2010 um 11:33 Uhr

Hugo Chávez übergibt jungen Ärzten ihre AbschlusszeugnisseVenezuelas Präsident hat Gerüchte zurückgewiesen, wonach er an Krebs erkrankt sei. Diese seien durch eine Kolumne des Journalisten Manuel Isidro Molina in der rechten Tageszeitung "La Razón" hervorgerufen. Dieser hatte unter Berufung auf anonyme "vertrauenswürdige Quellen" behauptet, Hugo Chávez leide an Nasennebenhöhlenkrebs.

 
Pablo Emilio wieder auf der Flucht | Drucken |  E-Mail
Kolumbien
Montag, den 23. August 2010 um 14:28 Uhr

Pablo Emilio MoncayoPablo Emilio Moncayo, der im April nach zwölfjähriger Gefangenschaft in der Gewalt der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) freigelassen worden war, ist wieder auf der Flucht. Nach wiederholten Drohungen gegen ihn und seine Familie hat er das Militär gebeten, ihm ein Jahr Urlaub zu gewähren. Das ist der gesamte Jahresurlaub, der sich in der langen Gefangenschaft angesammelt hatte. Er werde sich in dieser Zeit in Europa - offenbar in Italien oder Frankreich - aufhalten und die Monate nutzen, um auszuruhen und zu lernen, erklärte seine Schwester Yuri Tatiana Moncayo gegenüber kolumbianischen Medien. Seine Familienangehörigen wollen hingegen »derzeit« das Land nicht verlassen.

 
Forum von São Paulo: Solidarität mit dem Widerstand in Honduras | Drucken |  E-Mail
Argentinien
Donnerstag, den 19. August 2010 um 14:59 Uhr

Foro de Sao Paulo81 Parteien und Organisationen aus 19 Ländern Lateinamerikas beraten seit gestern in Buenos Aires über die aktuellen Aufgaben der Linken des Kontinents. Das Forum von São Paulo feiert mit seinem 16. Treffen den 20. Geburtstag dieser Initiative, die 1990 von der brasilianischen Arbeiterpartei (PT) ins Leben gerufen wurde. Sein Erfolgsgeheimnis ist, dass das Forum für manche ansonsten verfeindete Parteien nahezu die einzige Gelegenheit ist, in »unverdächtiger« Umgebung Positionen und Meinungen auszutauschen und Spannungen abzubauen. So gehören allein aus Argentinien zwölf Parteien dem Forum an, so zum Beispiel die linksperonistische Frente Grande, die sozialdemokratische Partido Intransigente, die Kommunistische Partei, die maoistische PCR und die trotzkistische POR. Aus einigen Ländern treffen bei den Beratungen sogar Regierungs- auf Oppositionsparteien, so aus Ecuador Rafael Correas Bewegung PAIS und die Indigenenpartei Pachakutik.

 

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